„Landwirtschaft in Gefahr“: Proteste in Brüssel vor EU-Abstimmung zu Mercosurabkommen
Videobeschreibung:
In Straßburg protestieren erneut Landwirte gegen den Abschluss des Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten. Angesichts der Proteste wurde das EU-Parlament in Straßburg von der Polizei mit Zäunen abgeriegelt, Wasserwerfer stehen bereit. Die französische Bauerngewerkschaft FNSEA hatte wegen der bevorstehenden Abstimmung zu Protesten aufgerufen.
Marco Vueric, italienischer Landwirt: „Wir sind hier, weil wir mit der Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens nicht einverstanden sind, da es unseren Unternehmen keine Zukunft bietet und vor allem keine Gegenseitigkeit gewährleistet. Wenn also nicht für alle die gleichen Regeln gelten, wird es für unsere landwirtschaftlichen Betrieben keine Zukunft geben.“
Zu den Protesten wurden rund 4.000 Landwirte und bis zu 700 Traktoren erwartet, neben Frankreich auch Landwirte aus Spanien, Italien, Belgien und Deutschland.
Brice Guyau, französischer Landwirt: „Heute geht es darum, den Fall vor den Gerichtshof zu bringen. Wir hoffen also, dass die Europaabgeordneten uns zustimmen und sagen, dass das von von der Leyen verwendete Abkommen nicht das richtige ist. Was die Einfuhr von Produkten angeht, die unseren Standards nicht entsprechen, stehen unsere Proteste völlig mit unseren täglichen Forderungen im Einklang: Die Aufwertung, die in Frankreich stattgefunden hat, muss auch beim Handel mit Lebensmitteln anerkannt werden.“
Um den Freihandelsvertrag zum Abschluss zu bringen, hatte die EU ihn in ein politisches Partnerschaftsabkommen und ein Interimsabkommen über den Handel aufgespalten.
Bevor das Freihandelsabkommen in Kraft treten kann, muss es vom Europäischen Parlament gebilligt werde und anschliessend von allen beteiligten Ländern ratifiziert werden.
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