Herero und Nama: „Nie wieder“ – aber nicht für alle?
Videobeschreibung:
Deutschland gedenkt heute der Opfer des Holocaust. Gleichzeitig herrscht eine Debatte um sein koloniales Erbe. Denn der Genozid an den Herero und Nama in Namibia wird bis heute anders erinnert, anders verhandelt und anders bewertet.
Im Jahr 1904 erhoben sich die einheimischen Volksgruppen Herero und Nama im heutigen Namibia gegen ihre deutschen Besatzer. Der Aufstand wurde brutal niedergeschlagen und endete im Völkermord. Schätzungsweise bis zu 100.000 Menschen wurden ermordet, verdursteten in der Wüste oder starben in Konzentrationslagern.
Bis heute gibt es keine Aussöhnung zwischen Namibia und Deutschland. Die Bundesregierung betont: Entschuldigung und Entwicklungshilfe, ja. Eine finanzielle Wiedergutmachung für deutsche Kolonialverbrechen, nein.
Ist also Deutschlands „Nie wieder“ exklusiv?
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