Dirk Müller, Max Otte, Folker Hellmeyer über Gold und Aktienmärkte

  • Veröffentlicht vor 4 Monats in der Kategorie Wirtschaft & Hintergründe

    Am 2.

    und 3.

    November war es wieder so weit: Edelmetall-Freunde aus ganz Deutschland kamen nach München, um bei der Internationalen Edelmetall- und Rohstoffbörs

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    Am 2.

    und 3.

    November war es wieder so weit: Edelmetall-Freunde aus ganz Deutschland kamen nach München, um bei der Internationalen Edelmetall- und Rohstoffbörse zu fachsimpeln und einzukaufen.

    Und obwohl 2017 als das Jahr der Aktien, Anleihen und Immobilien in die Investmentgeschichte eingehen wird, halten die Fans von Gold und Silber den Edelmetallen die Treue.

    pro aurum TV hat auch in diesem Jahr auf der Edelmetallmesse in München viele Gespräche mit angesehenen Experten rund um Edelmetalle geführt.nnIm Gespräch mit pro aurum TV beschreibt Mirko Schmidt, Geschäftsführer von pro aurum, die aktuelle Stimmung unter den physischen Edelmetallfans: „Gold hat im Dezember 2015 seine Korrektur nach den historischen Höchstpreisen in 2011 beendet.

    Seitdem sehen wir wieder steigende Preise.

    Aber es ist ganz wichtig, dass ein klares Signal kommt“, erklärt Schmidt.

    Er hofft, dass schon bald die Marke von 1.300 US-Dollar nachhaltig überstiegen werden kann.

    Schmidt warnt allerdings: „Man muss auch sehen, das ganz große Marktteilnehmer in Edelmetallen investiert sind, diese Anleger können auch mal wieder von der Investitionsseite auf die Verkaufsseite wechseln.“ Nach Einschätzung von Mirko Schmidt lenken derzeit vor allem die konkurrierenden Anlageklassen wie Immobilien oder Aktien von Gold und Silber ab, auch das Horten von Bargeld liegt im Trend: „Das macht es ein bisschen schwierig in der jetzigen Lage“, gibt Schmidt zu.

    Er ist unterm Strich aber weiter positiv gegenüber den Edelmetallen eingestellt: „Negative Realzinsen und die geopolitischen Risiken sprechen eigentlich ganz klar für Gold als Teil der Kapitalanlage.“ Mirko Schmidt zeigt sich im Interview besonders stolz auf die Rolle von pro aurum beim Edelmetallhandel in Deutschland: „Der World Gold Council hat in einer kürzlich veröffentlichten Studie die Deutschen als wahre Weltmeister beim Goldkauf beschrieben.

    Hier wurde auch in der Studie pro aurum oder vielmehr die bedeutende Rolle von pro aurum erwähnt“, erinnert Schmidt.

    „Wir stehen dafür, dass Gold in jedes Portfolio gehört“, stellt Mirko Schmidt klar.

    nnNeben den Geschäftsführern von pro aurum waren auch zahlreiche Partner und Freunde des Hauses auf der Edelmetallmesse unterwegs, die seit Jahren auch gern gesehene Gesprächspartner bei pro aurum TV geworden sind – allen voran „Mister Dax“ Dirk Müller als Börsenkenner und Goldfreund.

    „Für mich hat sich die Edelmetall-Anlage eigentlich nie verändert.

    Ich sehe es heute so, wie ich es immer gesehen habe: Gold gehört in jeden Haushalt“, macht Dirk Müller klar.

    Er bezeichnet Gold als die „ewige“ Währung, die nie pleitegegangen ist.

    Dirk Müller warnt auch vor allzu großer Panik bei kurzfristigen Kursturbulenzen auf dem Edelmetallmarkt: „Ob der Preis jetzt gerade mal wieder steigt oder fällt, das sollte man gar nicht so ernst nehmen, sondern Gold und Silber wirklich als Anker-Investitionen im Portfolio haben.“ Im Hinblick auf die Lage an den Finanzmärkten bemüht Dirk Müller einen drastischen Vergleich, der auch als Warnung an die Börsenzocker verstanden werden kann: „Wir haben eine Villa mit Gartenparty direkt auf der San-Andreas-Spalte.

    Wir wissen, dass irgendwann das große Beben kommt – und das war es dann mit der Villa.

    Aber im Augenblick ist noch Ruhe.“ Die Notenbanken werden die Party zumindest mittelfristig weiter stützen, so Dirk Müller.

    nnAuch in der Sendung: Prof.

    Max Otte, Folker Hellmeyer und Ronald Stöferle.

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