Syrien: Unzählige Menschen flüchten vor türkischen Bombardements nach Afrin

  • Unzählige Menschen aus umliegenden Dörfern sind in die Stadt Afrin geflüchtet. Sie berichten von massiven und wahllosen Bombardements durch die Türkei. Besonders am Samstag strömten aus der nahegelegenen Region Dschandaris Binnenflüchtlinge, während der Vormarsch der türkisch geführten FSA sowie weiterer protürkischer Einheiten voranschreitet. Die türkischen Streitkräfte haben in der vergangenen Woche eine Reihe von Orten an der Dschandaris-Achse eingenommen, so lokale Medien. nnnWie die Videoaufnahmen zeigen, kommen die Menschen auf verschiedensten Fahrzeugen wie Traktoren und Transportern an. Einer der Geflüchteten brachte sogar seine Schafe mit nach Afrin.nnKurz nachdem der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die Einleitung der Militäroperation mit dem Namen"Olivenzweig" angekündigt hatte, startete das türkische Militär Luft- und Artillerieangriffe auf kurdische Positionen in Afrin. Der türkische Präsident erklärte auch, dass das nächste Ziel für die türkischen Streitkräfte das syrische Manbidsch sein werde. Laut den jüngsten Angaben des türkischen Generalstabs wurden seit Beginn der Operation "2.059 Terroristen neutralisiert". Am Samstag einigte sich der UN-Sicherheitsrat auf die Anordnung einer einmonatigen Waffenruhe in Syrien, von der Terroristen ausgeschlossen sind. Da die Türkei in den kurdischen Milizen in Nordsyrien ebenfalls Terroristen sieht und ihr nachsagt, der in vielen Ländern verbotenen PKK nahezustehen, setzt die Türkei jedoch ihre Angriffe fort.nnLaut kurdischen Medien wurden im Laufe der Operation über 200 Zivilisten getötet und über 500 verletzt. Die kurdische Nachrichtenagentur ANF veröffentlichte eine Liste mit den Namen der angeblich Getöteten.nnDer türkische Vize-Ministerpräsident Bekir Bozdag hat die Anschuldigungen zurückgewiesen und erklärte laut der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, dass es bis heute keinen Zivilisten gegeben habe, dem durch die türkisch-geführte Operation auch nur "die Nase geblutet hätte", geschweige denn sei einer davon ums Leben gekommen.nnFür deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.nnnnMehr auf unserer Webseite: deutsch.rt.com/nnFolge uns auf Facebook: www.facebook.com/rtdeutsch nFolge uns auf Twitter: twitter.com/RT_Deutsch nFolge uns auf Google+: plus.google.com/106894031455027715800/about nRT Deutsch nimmt die Herausforderung an, die etablierte deutsche Medienlandschaft aufzurütteln und mit einer alternativen Berichterstattung etablierte Meinungen zu hinterfragen. Wir zeigen und schreiben das, was sonst verschwiegen oder weggeschnitten wird. RT - Der fehlende Part.

    Kategorie : Nachrichten & Hintergründe

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