Tagesdosis 20.7.2018 - Treffen Trump/Putin und Militaristen am Rande des Nervenzusammenbruchs

  • Ein Kommentar von Klaus Hartmann.nnDas Treffen der Präsidenten Trump und Putin in Helsinki wird einen langen Nachhall haben. Denn der Befund „keine konkreten Ergebnisse“ aus den Abteilungen für Betreutes Denken (hier der GEZ-finanzierten ARD-Tagesschau) wird durch ihre eigene Aufgeregtheit und Hetze selbstredend Lügen gestraft. Der ARD-US-Korrespondent Niemann brachte die Trump-Erklärung, „es eröffneten sich jetzt neue Möglichkeiten für Frieden und Stabilität“ mit dem entlarvenden Satz zusammen: “der überwiegende Teil der Begleitpresse hier reagierte entsetzt“.nnBesser aufeinander schießen statt miteinander reden – so lautet offenbar das Leitmotiv der Medienmeute angesichts des sie so fürchterlich frustrierenden Treffens. Was von dem Treffen zu halten ist, dazu hat man es nicht abwarten müssen, es hätte gar nicht stattfinden müssen. Denn das ist auch das Hauptproblem: Es hätte gar nicht stattfinden dürfen, wenn es nach der transatlantischen Kriegspartei gegangen wäre. Deshalb hat das Erste Deutsche Regierungsfernsehen schon drei Wochen vor dem Ereignis für die rechte Sicht auf das Treffen gesorgt: „Kritisch beäugt“ werde der Gipfel, meldet ein gewisser Ganslmeier vom ARD-Studio Washington, und stellte seinen Beitrag unter das Motto: „Kritik an Trumps ‚Kniefall‘ vor Putin“.nnDas (GEZ-finanzierte) Regierungsradio Deutschlandfunk meldete zwei Tage vor dem Ereignis: „Vor Treffen mit Putin: US-Präsident Trump – brandgefährlich“. Der US-Korrespondent Kößler vom Deutschlandradio aus Washington weiß um die Gefahr: „Trump hat sich noch niemals kritisch über den starken Mann im Kreml geäußert“, und er sei sich „mit Wladimir Putin in bedenklich vielen Punkten einig“. Kößlers Alptraum geht weiter, da es „die beiden mächtigsten Männer der Welt in der Hand haben, die Nachkriegsordnung aus den Angeln zu heben. Die Rede ist bereits von einer Neuauflage Jaltas, der machtpolitischen Aufteilung der Welt, dieses Mal unter Einbeziehung Chinas.“nnJalta als Konferenzort der Alliierten der Anti-Hitler-Koalition löst immer noch bemerkenswerte Reflexe aus, die man eher nicht antifaschistisch nennen kann. „In Trumps und Putins neuer Welt würden keine Regeln mehr gelten, sondern allein die Macht. Und nicht die Stärke des Rechts. Sondern das Recht des Stärkeren“, so unser bezahlter Regierungskorrespondent, nach einem Dutzend völkerrechtswidriger Angriffskriege. Fortgeschrittene Demenz? Nein, wahrscheinlich nur Lügenpresse in Hochform.nn„Trump ist Putin nicht gewachsen“ – diese Äußerung des US-Autors D’Antonio machte „Bild“ zur Schlagzeile. Da ist der deutsche Außenminister zum Glück von anderer Statur. Das Bewusstsein darüber verlieh ihm sogar die Kraft, vor dem Gipfel den US-Präsidenten „warnen“ zu können. Nach dem ersten Schreck über so viel diplomatisches Talent denkt man zwangsläufig an den legendären Bayern-Trainer Giovanni Trapattoni: „Was erlauben Maasmännchen?“, und setzt mit Trapattoni fort: Ein Minister „wie Flasche leer“.nnDie „Süddeutsche“ brachte am Tag des Treffens ein Interview mit dem Moskauer Politologen Kolesnikow, Tenor: „Für Putin ist Trump ein nützlicher Idiot.“ Die Hetze nach dem Treffen unterschied sich davon nicht. Im (GEZ-finanzierten) „ARD-Brennpunkt“ wurden Russlandhasser wie Lielischkies und Röttgen vernommen, mit dem Ergebnis: „Man hat das Gefühl, Putin hat Trump massiv in der Hand“. Kommentar eines Rainald Becker: „Da haben sich zwei Gefährliche gesucht und gefunden“. Während seriöse Information Fehlanzeige ist, kam man bei der Suche nach dem größten Skandal des Treffens zielsicher zur vermeintlichen „Einmischung Russlands in den US-Präsidenten-Wahlkampf“. Die Ermittlungen zur sogenannten „Russland-Affäre“ nannte Trump treffend eine „Hexenjagd“, und Putin „innenpolitische Spielchen“. Darauf erwiderte der Oberkommandierende der US-Russlandhasser John McCain, der Helsinki-Gipfel sei „einer der infamsten Auftritte, die ein amerikanischer Präsident je hatte“, und Obamas CIA-Chef und IS-Förderer John Brennan sprach gar von „Landesverrat“. Abgeordnete der Demokraten wollen jetzt Trumps Dolmetscherin vorladen, damit sie ausplaudert, was unter vier Augen mit Putin besprochen wurde...weiterlesen hier: kenfm.de/tagesdosis/nn+++nnKenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.nn+++nnAlle weiteren Beiträge aus der Rubrik „Tagesdosis“ findest Du auf unserer Homepage: kenfm.de/tagesdosis/nn+++nnKenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: kenfm.de/kenfm-app/nn+++nnDir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/nnhttps://www.kenfm.denhttps://www.facebook.com/KenFM.denhttps://www.vk.com/kenfmnhttps://www.twitter.com/TeamKenFMnhttps://www.youtube.com/KenFM

    Category : Politik & Hintergründe

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