STANDPUNKTE • „Teile und herrsche“, das bewährte Herrschaftsinstrument

KenFM (inoffiziell)

Vor 2 months ago

  • Den vollständigen STANDPUNKTE-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: kenfm.de/standpunkte-•-teile-und-herrsche-das-bewaehrte-herrschaftsinstrument/
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    Seit Jahrtausenden bekannt, und doch immer wieder effektiv.
    Von Jochen Mitschka.
    „Divide et impera“ wird allgemein auf die römische Außenpolitik zurückgeführt, auch wenn das Prinzip wesentlich älter sein dürfte. Das Prinzip erklärt, wie man als einzelner oder kleine Gruppe eine viel größere Gruppe beherrschen kann. Man muss lediglich die „zu besiegende oder zu beherrschende Gruppe (wie z.B. ein Volk) in Untergruppen mit einander widerstrebenden Interessen aufspalten“ (Wikipedia). Dadurch wird erreicht, dass die Teilgruppen gegeneinander kämpfen, statt sich zu vereinen und gegen den gemeinsamen Feind zu marschieren. Man konnte und kann das Prinzip in der globalen Politik, aber auch in der deutschen Innenpolitik bis zur Perfektion weiterentwickelt, beobachten. Inzwischen wurde es sogar zu einer Marketingstrategie zum Verkauf von Medien. Aber das Prinzip trifft in letzter Zeit auch auf Widerstand.
    Ein Musterbeispiel für erfolgreiche Politik des teile und herrsche stellt wohl die Politik der USA gegenüber dem Irak und dem Iran zwischen den Jahren 1979 bis zum zweiten Krieg der USA gegen den Irak dar. In dieser Periode nutzten die USA den Irak zur Eindämmung der Entwicklung des revolutionären Iran. Während des Krieges des Irak, kurz nach der Revolution gegen eine stark geschwächte iranische Armee und Luftwaffe, dienten US-Kriegsschiffe als vorgeschobene Fluglotsen, um den irakischen Piloten in die zu bombardierenden Ziele einzuweisen. Andererseits lieferte man aber dann doch Waffen und Ersatzteile im Rahmen des Iran/Contra-Skandals an den Iran, damit der Irak nicht zu stark werden konnte. Denn das Ziel der US-Politik war, beide Länder durch den Krieg so zu schwächen, dass keines zu einer wichtigen Regionalmacht heranwachsen konnte.
    Schauen wir uns an, wie Rom die Vasallenmächte unter Kontrolle hielt:
    „Praktiziert wurde diese Maxime bereits in der rechtlichen Organisation des Römischen Reichs. Die einzelnen Mitgliedstaaten hatten nur Verträge mit der Zentralmacht Rom. Verträge untereinander abzuschließen war ihnen verboten. Außerdem sorgte Rom für eine deutliche Unterschiedlichkeit der einzelnen Bündnispartner. Hierbei reichte das Spektrum der Wertigkeit von den Unterworfenen, den subiecti, über Verbündete (foederati) und Bundesgenossen (socii) bis zu rechtlich gleichgestellten Freunden des römischen Volks (amici populi Romani), die mit der Zuerkennung der civitas Romana, des römischen Bürgerrechts, für ihre Bündnistreue ausgezeichnet waren. Innerhalb dieser Stufung konnten sich die Staaten durch Wohlverhalten empordienen, auch zu unterschiedlichen Graden der Selbstverwaltung.“...weiterlesen hier: kenfm.de/standpunkte-•-teile-und-herrsche-das-bewaehrte-herrschaftsinstrument/
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    Category : Politik & Hintergründe

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