Das Kaleidoskop von Heinrich von K., oder: Kein Keks vom Ministerium – von Miriam Sachs
Videobeschreibung:
„Die Freiheit die ich meine“ heißt der Literaturpreis des Vereins „3. Oktober“, der jeweils auf der Leipziger Buchmesse ausgelobt und prämiert wird. Jedes Mal ist ein Grundrecht das Thema. Dieses Mal die „Pressefreiheit“ Miriam Sachs gewann den Preis für ihren Essay, in dem es um 1810 versus heutige Selbstzensur geht. Sie schrieb zu dessen Einreichung:
„In einer Zeit, in der mir präzise, persönliche Vor-Ort-Berichterstattung im Krieg dringlicher erschien denn je, ihre Bedingungen jedoch zunehmend unmöglich wurden, staune ich erneut über die Aktualität Heinrich von Kleists. Ich bewundere seine Fähigkeit, Schubladen zu sprengen und Wahrheit noch in jedem ‚Splitter danach‘ zu entdecken und neu zusammenzuführen.“
Natürlich spielte bei der Bearbeitung des Textes für Miriam Sachs auch die hoch fragwürdige Aberkennung von drei Buchhandlungspreisen durch den Staatminister Wolfram Weimer eine Rolle.
Jetzt hat sie aus Ihrem Text das folgende Hörstück mit dem Titel „Das Kaleidoskop des Heinrich von K., oder: Kein Keks vom Ministerium“ mit Karsten Troyke produziert:
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