Margot-Friedländer-Platz: Ein Ort der Erinnerung, Menschlichkeit und Freiheit
Videobeschreibung
Sie stand für Toleranz, Menschlichkeit und Freiheit: Margot Friedländer war eine der bedeutendsten Stimmen der Erinnerungskultur in Deutschland.
Sie überlebte die Verfolgung durch die Nationalsozialisten, verlor ihre Familie im Holocaust und widmete ihr späteres Leben der Aufklärung und dem Einsatz gegen Antisemitismus.
Ihr Satz „Seid Menschen“ wurde zu einer eindringlichen Botschaft gegen Hass, Ausgrenzung und Intoleranz. Bis ins hohe Alter sprach sie in Schulen, bei Veranstaltungen und in den Medien über Verantwortung, Menschlichkeit und demokratische Werte.
Anlässlich der Benennung des Vorplatzes fand im Berliner Abgeordnetenhaus eine Feierstunde statt. Zahlreiche Rednerinnen und Redner würdigten das Leben und Wirken Margot Friedländers. Für den musikalischen Rahmen sorgten Schülerinnen und Schüler des bisherigen Hans-Carossa-Gymnasium, das künftig den Namen Margot-Friedländer-Gymnasium tragen wird.
Im Anschluss weihten der Regierende Bürgermeister, die Präsidentin des Abgeordnetenhauses sowie die Vorsitzenden der Margot Friedländer Stiftung gemeinsam den Platz ein und enthüllten die neue Namensgebung.
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