Trumps Boeing-Deal ging nach hinten los – Carney hat gerade einen größeren Deal in Quebec unterzeich
Videobeschreibung
Während Donald Trump diese Woche mit dem Boeing-Chef in seiner Delegation nach Peking flog und auf Fox News verkündete, China habe 200 Jets bestellt, sah die Wall Street ganz anders aus. Die Boeing-Aktien fielen innerhalb weniger Stunden um fast 4 %. Analysten von Jefferies hatten mit einer Bestellung von bis zu 500 Flugzeugen gerechnet. Der von Trump mitgebrachte Deal lag bei weniger als der Hälfte der Markterwartungen – ohne Angabe eines Flugzeugtyps, ohne Nennung einer Fluggesellschaft und ohne klaren Vertragsstatus. Nur acht Tage zuvor hatte Premierminister Mark Carney in einem ruhigen Hangar nördlich von Montreal etwas ganz anderes unterzeichnet: den größten Auftrag für ein in Kanada gebautes Verkehrsflugzeug in der Geschichte des Landes. 150 A220-Jets für AirAsia, fest bestellt. Optionen für 150 weitere. Rund 19 Milliarden Dollar. Alle Flugzeuge sollen in Mirabel, Quebec, montiert werden.
In diesem Video verknüpfen wir zwei Geschichten, die fast niemand so miteinander verbindet, wie sie es sollten. Wir untersuchen, warum die amerikanische Strategie in China lautstark, transaktionsorientiert und auf eine einzige, in einem Fernsehinterview verkündete Zahl fokussiert ist – während die kanadische Strategie zurückhaltend, strukturell und an bereits bestehende Produktionsstätten in Kanada gebunden ist. Wir beleuchten Carneys Besuch in Peking im Januar, die neue strategische Partnerschaft, die er Monate vor Trumps Amtsantritt schloss, und was der Kontrast zwischen diesen beiden Ansätzen darüber aussagt, wer die nordamerikanische Wirtschaftsstrategie des nächsten Jahrzehnts tatsächlich prägen wird. Wenn Ihnen diese Perspektive neue Erkenntnisse vermittelt, teilen Sie sie gerne, hinterlassen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren und abonnieren Sie unseren Kanal für weitere ausführliche geopolitische Analysen aus kanadischer Sicht.
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