Zwangsunterbringung, fehlende Pflege, keine Rechte: Wann schützt uns der Staat?
Videobeschreibung:
Eine Mutter schlägt Alarm: Im Interview erzählt Martina Mayr, warum ihre Tochter Marlene trotz Erwachsenenschutz finanziell unterversorgt ist, warum ihr Pflegegeld nicht bei ihrer 24-Stunden-Betreuung ankommt und wie sie eine Zwangsunterbringung erlebt hat. exxpress-Redakteurin Anna-Sophie Prosquill spricht mit ihr über ein System, das eigentlich schützen soll – und Betroffene dennoch oft schutzlos lässt.
Seit der Reform des Erwachsenenschutzgesetzes 2018 sollten Autonomie, Selbstbestimmung und Entscheidungshilfe gestärkt werden. Doch in der Praxis landen Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen bei Massenkanzleien, wo einzelne Anwälte bis zu hunderte Personen vertreten. Lebenssituationsberichte mit hunderten Seiten werden von Gerichten in wenigen Minuten „auf Plausibilität“ geprüft – während existenzielle Ausgaben einfach fehlen können.
Martina Mayr berichtet über fehlende Überweisungen für Pflege, den Umgang mit Beschwerden, den Vorwurf der „Systemsprüngerin“ und ihre Forderung nach einer niederschwelligen Beschwerdestelle mit echter Rechtsmittelbefugnis.
👉 Frage an Sie: Haben Sie selbst Erfahrungen mit Erwachsenenvertretern, Sachwalterschaft oder ähnlichen Fällen von Systemversagen gemacht – persönlich, in der Familie oder im Umfeld? Schreiben Sie uns Ihre Eindrücke in die Kommentare und teilen Sie dieses Video, damit mehr Betroffene eine Stimme bekommen.
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