Putins Transnistrien-Erlass scheitert: Warum Moskaus neuer Plan direkt in eine Sackgasse fuehrt
Videobeschreibung
Wladimir Putin hat ein weitreichendes Dekret unterzeichnet, das die geopolitische Lage in Osteuropa massiv verschaerfen koennte. Mit einer einzigen Unterschrift versucht der Kreml, die rechtliche Zugehoerigkeit von fast einer halben Million Menschen in Transnistrien zu veraendern und sie im Eilverfahren in russische Staatsbuerger zu verwandeln. Dieses strategische Muster der sogenannten Passportisierung ist aus frueheren Konflikten in Georgien, auf der Krim und im Donbas bestens bekannt: Erst werden eigene Staatsbuerger auf dem Papier geschaffen, um anschliessend eine völkerrechtliche Begruendung fuer eine militaerische Intervention zu konstruieren.Doch dieses Mal stoesst die Strategie des Kremls vor Ort auf erhebliche geografische und militaerische Hindernisse. Transnistrien ist vollkommen isoliert, eingekesselt zwischen Moldawien und einer hochgradig befestigten Ukraine. Ohne direkte Landbruecke und ohne sichere Luftwege kann Moskau die rund 1.500 vor Ort stationierten Soldaten weder verstaerken noch mit Nachschub versorgen. Gleichzeitig dreht Moldawien der abspuenstigen Region den Gashahn zu und treibt die wirtschaftliche Isolation voran, waehrend die Ukraine die Grenze komplett abgeriegelt hat. Ist Putins gefaehrlichster Schachzug direkt in einer Sackgasse gelandet? In diesem Video analysieren wir die Fakten, die Geografie und die oekonomischen Hintergruende dieses hochbrisanten Konflikts.
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