Russen ziehen kampflos ab: Ukrainische Schläge brechen ihre Versorgungslinien auf
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In diesem Video analysieren wir, wie Russland im Gebiet Cherson zum Rückzug gezwungen wird. Hier haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe auf mittlere Distanz gegen die russischen Nachschublinien verstärkt, wodurch die russischen Stellungen unhaltbar wurden. Infolgedessen begann das russische Kommando, einen Rückzug über Dutzende Kilometer in die Tiefe und ohne Kampf zu planen. Kürzlich wurde Cherson zum ersten Sektor, in dem die ukrainische Angriffskampagne Ergebnisse zeigte. Ukrainische Einheiten mit Fähigkeiten für Angriffe auf mittlere Distanz wurden angewiesen, ihre Bemühungen darauf zu konzentrieren, die Logistiklinien zwischen zwanzig und einhundertfünfzig Kilometern hinter der Frontlinie zu stören. Dies soll die Standard-FPV-Drohnen ergänzen, die bis zu zwanzig Kilometer tief zuschlagen, sowie die laufende Tiefschlagkampagne, die sich bis zu zweitausend Kilometer in die Tiefe erstreckt. Ukrainische Brigaden haben ihre Angriffe verstärkt und ihre Reichweite weiter in die russischen Logistiknetzwerke ausgedehnt, wodurch sie effektiv eine einhundertfünfzig Kilometer tiefe Todeszone geschaffen haben.
Ukrainische Operatoren berichten von einer deutlichen Erweiterung ihrer Feuerleitradius im gesamten Gebiet Cherson. Spezialisierte FPV-Drohnen können nun Ortschaften erreichen, die bis zu dreißig Kilometer vom rechten Ufer des Dnipro entfernt liegen, während einige Drohnen in der Lage sind, Entfernungen von bis zu fünfzig Kilometern zu fliegen und dabei äußerst widerstandsfähig gegen russische elektronische Kriegsführung sind. Zusätzlich setzen ukrainische Einheiten schwere Drohnen ein, um Russlands wichtigste Nachschubwege aus der Ferne zu verminen. Gleichzeitig führt das Dreißigste Marinekorps Angriffe auf russische Logistikfahrzeuge im Raum Skadowsk durch, etwa sechzig Kilometer hinter der Frontlinie, wobei große Mutterschiff-Drohnen eingesetzt werden, um FPV-Drohnen zu transportieren. All diese Maßnahmen sind Teil einer koordinierten Kampagne, die darauf abzielt, die russische Logistik und motorisierte Aktivitäten in der gesamten Region systematisch zu schwächen. Mit der Ausweitung der ukrainischen Angriffe in die russischen rückwärtigen Gebiete wurden die russischen Nachschubwege zunehmend eingeschränkt. Lkw, Tankwagen und Versorgungsfahrzeuge erlitten immer größere Verluste – nicht nur auf den Hauptstraßen, sondern auch auf Nebenstraßen.
Dies verringerte nach und nach Russlands Fähigkeit, die Fronttruppen zu versorgen. Die Nachschublieferungen wurden immer unzuverlässiger, während sich die Treibstoffknappheit verschärfte, da die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe von Tankwagen auf die Betankungsinfrastruktur selbst ausweiteten. Bei einem besonders bemerkenswerten Angriff trafen ukrainische Kräfte eine Tankstelle in Skadowsk. Infolgedessen fehlten den russischen Fahrzeugen oft funktionierende Einrichtungen zur Verteilung und Nutzung des Treibstoffs, selbst wenn es gelang, Treibstoff in die Region zu bringen. Zusammen mit den anhaltenden Verlusten an Transportfahrzeugen führte dies dazu, dass viele Frontlinieneinheiten immer instabileren Zugang zu Munition, Treibstoff, Verstärkungen und anderen wichtigen Versorgungsgütern hatten. Im Laufe der Zeit entstand durch diese Störungen ein Kaskadeneffekt, durch den einige russische Stellungen operativ nicht mehr haltbar wurden. Aufgrund der Angriffe und der zunehmenden Personalverluste verschlechterte sich Russlands Fähigkeit, Truppen zu bewegen, zu verstärken und zu versorgen, stetig.
Eines der deutlichsten Beispiele zeigte sich auf der Kinburn-Nehrung, wo ein russisches Regiment schließlich gezwungen war, sich aus den nördlichen und westlichen Küstenabschnitten der Halbinsel zurückzuziehen. Diese Stellungen gehörten bereits zu den am schwierigsten zu versorgenden, da sie sehr abgelegen lagen. Nachdem einige Truppen in den Sektor Saporischschja verlegt worden waren, blieben die verbleibenden Kräfte mit unzureichender Personalstärke zurück, während Verstärkungen nie eintrafen. Dieser Rückzug ist besonders bedeutsam, weil er nicht durch einen direkten ukrainischen Bodenangriff verursacht wurde. Stattdessen war er das Ergebnis des allmählichen Zusammenbruchs der russischen Logistik unter dem anhaltenden Druck ukrainischer Angriffe. Die Kinburn-Nehrung zeigt, wie ausgeweitete Angriffe die Logistik einschränken, die Versorgung unzuverlässig machen, Stellungen unhaltbar werden lassen und letztlich Einheiten zum Rückzug zwingen können, ohne dass sie am Boden angegriffen werden. Obwohl die exponierte Geografie der Nehrung sie verwundbarer macht als die meisten Frontabschnitte, liefert sie ein frühes Beispiel für das Ergebnis, das die Ukraine auch anderswo zu erreichen versucht: russische Truppen zum Rückzug zu zwingen, weil ihre Stellungen nicht mehr gehalten werden können.
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