12.900 Pleiten – Insolvenzen auf neuem Höchststand
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Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im ersten Halbjahr auf den höchsten Stand seit 2013 gestiegen. Laut einer Studie des Verbands der Vereine Creditreform gab es 12.900 Pleiten und damit 7,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Mehr zum Thema finden Sie in unserem Insolvenz-Ticker: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/insolvenz-ticker-brauerei-wolters-beantragt-insolvenz-in-eigenverwaltung-a5354026.html
„Die steigenden Insolvenzzahlen offenbaren eine tiefe strukturelle Krise bei unseren Unternehmen, die durch den Konflikt im Nahen Osten noch mal verschärft wurde“, sagte der Leiter der Creditreform-Wirtschaftsforschung, Patrick-Ludwig Hantzsch.
Hantzsch sieht den Pleite-Höhepunkt Aufgrund von schwacher Nachfrage, hohen Kosten und anhaltender Unsicherheit noch nicht erreicht. „Diese Entwicklung wird sich erst dann wieder stabilisieren, wenn die Wirtschaft endlich wächst. Nach jetzigem Stand also frühestens 2027.“
Insolvenzgläubiger, darunter Lieferanten, Kreditgeber und Sozialversicherungsträger, mussten den Angaben zufolge „überdurchschnittlich hohe Ausfälle“ hinnehmen. Die Schadenssumme infolge von Unternehmensinsolvenzen belief sich im ersten Halbjahr demnach auf rund 28,5 Milliarden Euro, ein bisschen weniger als in den beiden Vorjahren. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze stieg jedoch auf rund 165.000.
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