Lügt Lanz für Daniel Günther ❌ Beatrix von Storch reagiert souverän ❌
Videobeschreibung:
Markus Lanz** widmet Aussagen im Nachhinein um, relativiert sie, glättet sie – und stellt sich schützend vor **Daniel Günther**. Damit diskreditiert er nicht nur sich selbst, sondern auch den Anspruch der öffentlich-rechtlichen Medien auf Neutralität.
Der Ablauf ist immer gleich. Zuerst wird eine klare politische Aussage öffentlich wahrgenommen – inklusive ihrer Sprengkraft. Kurz darauf folgt die mediale Rückwärtsrolle: Das sei „so nie gemeint“ gewesen, der Eindruck sei „manipuliert“, die Kritik „böswillig“. Genau hier setzt Lanz an. Statt kritisch zu prüfen, übernimmt er die Entlastungserzählung und präsentiert sie als Korrektur der Realität. Das Problem: Diese Korrektur kommt **nach** der öffentlichen Wirkung – und widerspricht dem, was Millionen zuvor gehört und verstanden haben.
Damit verschiebt Lanz die Verantwortung vom Gesagten auf die Zuhörer. Nicht die Aussage war problematisch, sondern die Wahrnehmung. Nicht der Politiker muss sich erklären, sondern die Öffentlichkeit wird belehrt. Das ist keine journalistische Einordnung, das ist nachträgliche Umdeutung. Wer so agiert, macht sich zum Teil einer Schutzkampagne.
Besonders fatal ist der Kontext. In einer aufgeheizten Debatte über Meinungsfreiheit und den Umgang mit missliebigen Medien erwarten Zuschauer kritische Distanz – nicht Loyalität. Wenn ein Moderator jedoch als Verteidiger auftritt, verliert das Format seine Funktion. Die Sendung wird zur Kulisse, der Journalismus zur Kulanz.
Das beschädigt Vertrauen. Denn viele Menschen haben gelernt, genau hinzuhören. Sie vergleichen Originalaussagen mit späteren Erklärungen. Sie erkennen Widersprüche. Und sie merken, wenn Deutung im Nachhinein zurechtgebogen wird. Die Folge ist nicht Beruhigung, sondern weiterer Vertrauensverlust – in Politik **und** Medien.
Diese Dynamik beschleunigt den politischen Stimmungsumschwung. Wer sich bevormundet fühlt, wendet sich ab. Wer Umdeutung statt Aufklärung erlebt, sucht Alternativen. Genau deshalb stehen die kommenden Landtagswahlen 2026 und 2027 unter einem besonderen Vorzeichen: Nicht Inhalte treiben den Wandel, sondern Glaubwürdigkeitsverluste.
Wenn Journalisten beginnen, Politiker zu schützen statt zu prüfen, verlieren sie ihre Rolle. Und wenn Moderatoren offensichtliche Widersprüche glätten, statt sie offen zu legen, beschädigen sie den öffentlich-rechtlichen Auftrag. Das ist der eigentliche Skandal – und der Grund, warum immer mehr Menschen sagen: So nicht mehr.
Verantwortlich für Inhalt: Dirk Muchow













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