„Menschen werden auf der Straße ermordet“: Iran-Diaspora protestiert in Berlin
Videobeschreibung:
Rund 900 prodemokratische Demonstranten marschierten am Mittwochabend durch Berlin, um ein Ende der Gewalt im Iran zu fordern und die Botschaft der Aufstände im Iran zu verbreiten.
Maryam Palizban, Iranische Schauspielerin, Regisseurin und Mitorganisatorin, Maryam Palizban „Jeder, der uns kontaktiert, bittet uns, seine Stimme hier weiterzugeben, weiterzugeben, dass überall Blut fließt und es schlimmer ist als je zuvor“.
Die Internetsperre mache Kommunikation fast unmöglich: „Wir kommen nicht wirklich durch. Es sind immer Nachrichten aus dritter Hand. Also versucht man, die anderen über eine andere Person zu erreichen und einfach herauszufinden, ob es ihnen gut geht. (…) Aber der Punkt ist, dass dieser Hilferuf meiner Meinung nach noch nie so groß war. Alle, die sich gerade zu Wort melden, fragen nur: Werdet ihr uns helfen, werdet ihr uns helfen, das zu stoppen, was gerade passiert?“.
Die Proteste begannen vor zwei Wochen als Demonstrationen gegen die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen und eskalierten schnell.
Sowohl der Iran als auch seine westlichen Gegner bezeichnen die Unruhen als die gewalttätigsten seit der Islamischen Revolution von 1979, durch die das System der geistlichen Herrschaft im Iran eingeführt wurde.
Teheran erklärt inzwischen, man habe die Proteste unter Kontrolle gebracht. Es habe seit dem 12. Januar keine neuen „Ausschreitungen“ gegeben. Der iranische Außenminister sprach gegenüber „Fox News“ von „drei Tagen von terroristischen Operationen“, die von Israel inszeniert worden seien sollen, um die Kontrolle über die Lage im Iran zugewinnen.
Saideh Saadat-Lendle, eine Iranerin, die seit 1991 in Berlin lebt, schildert: „Die Menschen werden unter Druck gesetzt, Menschen werden auf der Straße ermordet, wenn sie gegen ihre Regierung sind“.
Ein iranischer Beamter gab an, dass mehr als 2.000 Menschen ums Leben gekommen seien. Eine Menschenrechtsorganisation bezifferte die Zahl der Todesopfer auf mehr als 2.600. Eine unabhängige Verifizierung dieser Zahlen ist derzeit nicht möglich.
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