Merz Indien Drachenfestival statt Staatsempfang ❌ Realsatire ❌
Videobeschreibung:
Während in Deutschland an allen Ecken und Enden der Staat ächzt, der Haushalt auseinanderfliegt und zentrale Infrastrukturen vernachlässigt werden, inszeniert sich Friedrich Merz auf Auslandsreise. Der Bundeskanzler reist nach Indien – nicht mit einer harten Agenda für deutsche Interessen, sondern mit einer Milliarde Euro Bargeld als Geschenk. Geld, das im eigenen Land an allen Fronten fehlt.
Empfangen wird Merz nicht etwa mit strategischer Ernsthaftigkeit, sondern von Narendra Modi in dessen Heimatstadt – samt folkloristischem Drachenfestival. Merz winkt in die Menge, genießt die Kulisse und spielt den großen Staatsmann. Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Das ist kein diplomatischer Triumph, sondern ein Empfang dritter Klasse. Ein freundliches Ablenkungsmanöver, mehr nicht.
Der Kontrast könnte peinlicher kaum sein. Wenige Wochen zuvor hatte Modi den russischen Präsidenten Wladimir Putin mit vollen militärischen Ehren empfangen – Staatsempfang, Symbolik, Macht. Merz dagegen bekommt Drachen, Lächeln und Folklore. Wer das nicht erkennt, hat internationale Politik entweder nicht verstanden – oder will sie nicht verstehen.
Zurück in Deutschland folgt die nächste Absurdität. Auf einem Empfang der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau jammert Merz öffentlich über den Strommangel im Land und nennt den Atomausstieg einen „schweren strategischen Fehler“. Ausgerechnet er. Ausgerechnet jetzt.
Denn der Atomausstieg war eine Entscheidung der CDU – unter Angela Merkel. Und Merz ist nicht nur Parteifreund, sondern heute Kanzler. Er hätte alles ändern können: Energiepolitik korrigieren, ideologische Irrwege beenden, Versorgungssicherheit herstellen. Stattdessen führt er die grüne Energiepolitik nahezu bruchlos fort – mit allen bekannten Folgen: zu wenig Strom, zu teurer Strom, schwindende Industrie, wachsender Frust.
Was bleibt, ist ein Kanzler, der im Ausland Geld verteilt und sich feiern lässt, während er im Inland Ausreden präsentiert. Einer, der große Fehler benennt, aber keinerlei Konsequenzen zieht. Einer, der sich über Merkel beschwert, während er exakt deren Kurs verwaltet. Das ist keine Staatskunst. Das ist politische Selbstinszenierung bei gleichzeitiger Verantwortungslosigkeit.
Und genau deshalb bleibt am Ende nur ein Gefühl: Fremdscham
Verantwortlich für Inhalt: Dirk Muchow















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