Kubicki spricht von „Medienskandal“ nach KI-Panne im ZDF
Videobeschreibung:
„An dieser Stelle wurde das Video aus redaktionellen Gründen gekürzt“, heißt es nun in einem Video des ZDF-heute-journals vom Sonntag, in dem über Razzien der US-Einwanderungsbehörde ICE berichtet wurde. Mehr dazu: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kubicki-spricht-von-medienskandal-nach-ki-panne-im-zdf-a5401866.html
Die Verwendung von KI-generierten Material, ohne dieses zu Kennzeichnen, hatte für politische und mediale Turbulenzen gesorgt. FDP-Vize Wolfgang Kubicki wirft dem ZDF vor, Millionen Zuschauer „in die Irre geführt“ zu haben, und sprach auf X von einem „Medienskandal, der uns noch lange beschäftigen wird“. Der Sender kündigte eine „korrigierende Berichterstattung“ an.
In dem Beitrag ging es um die Festnahme potenzieller Abschiebungskandidaten in den USA. Eine Vielzahl an Videos über die ICE-Razzien in sozialen Medien hätten dort zu einem „Klima der Angst“ geführt, das „selbst vor Kindern nicht haltmacht“, sagte Moderatorin Dunja Hayali in der Anmoderation.
Der Beitrag ihrer Kollegin berichtete über eine Mutter und ihr Kind, die trotz eines richterlichen Abschiebungsverbots befürchten, ins Visier der Einwanderungsbehörde zu geraten.
Es folgen Szenen von Festnahmen, die ICE-Razzien zeigen sollen, darunter auch eine Szene von einer Mutter die abgeführt wird, während zwei weinende Kinder sich an ihr festhalten. Allerdings wurde diese Sequenz von einem KI-Tool generiert. Das dazugehörige Wasserzeichen war noch erkennbar, das Video aber nicht entsprechend gekennzeichnet.
Das ZDF hatte im Nano-Magazin unter dem Titel „Sora verwischt die Grenzen zwischen real und Fake“ selber im Jahre 2024 über dieses KI-Tool berichtet.
Auch die darauf folgende Szene, die einen Jungen mit auf dem Rücken verschränkten Armen zeigt, der von einem Beamten abgeführt wird, stammte bereits aus dem Jahr 2022 und hat weder mit ICE, noch mit Abschiebung zu tun.
Am Dienstag veröffentlichte das ZDF dann eine Stellungnahme, in der es heißt: „Der Beitrag entspricht nicht unseren Standards und hätte in dieser Form nicht gesendet werden dürfen. Wir haben ihn deshalb von allen Plattformen entfernt.“ Den Verantwortlichen seien Fehler unterlaufen, für die man sich entschuldigt.
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