Warum dürfen Politiker trotz erwiesener Unwahrheiten ein Land regieren?
Videobeschreibung:
Für einen Job am Flughafen brauchst du ein eintragsfreies Führungszeugnis.
Für den Securityjob vor der Disco ebenfalls. Und selbst wenn du nur Bier zapfst, will man sicher sein, dass du niemandem ein Glas überziehst.
Überall Nachweise. Prüfungen. Qualifikationen. Du willst Elektriker werden? Ausbildung. Krankenpfleger? Examen. Pilot? Jahrelanges Training.
Selbst für viele Büro-Jobs brauchst du Zeugnisse, Zertifikate und am besten noch drei Jahre Berufserfahrung.
Kurz gesagt: Für fast alles musst du beweisen, dass du etwas kannst.
Nur nicht unbedingt, wenn du ein Land regieren willst. Dort scheint oft zu reichen: ein Parteibuch, ein Mikrofon und ein ausreichend großes Selbstbewusstsein. Fachliche Ausbildung? Nicht zwingend.
Berufserfahrung außerhalb der Politik? Optional. Nachweisbare Kompetenz in Wirtschaft, Sicherheit oder Verwaltung? Wäre schön, ist aber kein Einstellungskriterium.
Die Menschen, die über Energiepolitik, Migration, Bildung oder Staatsfinanzen entscheiden, müssten sich in der freien Wirtschaft erst einmal mit einem Lebenslauf bewerben, der mehr enthält als Redebeiträge und Talkshow-Auftritte.
Während für einen 1.500-Euro-Job jede Kleinigkeit überprüft wird, scheint für politische Spitzenämter mitunter schon die Fähigkeit zu reichen, mit maximaler Überzeugung auch fragwürdige Wahrheiten zu verkaufen, oder Unwahrheiten skrupellos zu verbreiten. Aber immerhin:
Wir, das arbeitende Volk, sind geprüft.
Prioritäten müssen schließlich gesetzt werden. Gut zu wissen, dass wenigstens die Falschen gründlich kontrolliert werden. 🧐😡
Verrückte Welt, oder?
Verantwortlich für Inhalt: MICHAEL KUHR













