„Er hatte Angst“: Richterin spricht Polizistenmörder frei – Saarland | NIUS Live vom 02.04.2026
Videobeschreibung:
Ein 19-Jähriger feuert sechs Schüsse auf einen Polizeibeamten ab und richtet ihn förmlich hin – und wird vom Mord freigesprochen!
Im August 2025 überfällt der damals 18-jährige Ahmed G. eine Tankstelle in Völklingen. Als die Polizei ihn stellen will, geht er mit einem Buttermesser auf die Beamten los, entreißt einem die Dienstwaffe und schießt sechsmal auf den 34-jährigen Kommissar Simon Bohr. Der Polizist stirbt. Ahmed G. gesteht die Tat voll und ganz. Trotzdem spricht das Landgericht Saarbrücken den Deutsch-Türken jetzt vom Mordvorwurf frei. Statt ins Gefängnis muss er wegen einer schizophrenen Erkrankung in die forensische Psychiatrie.
Die Begründung der Richterin Jennifer Klingelhöfer: Beim Überfall war er schuldfähig und hat alles geplant, doch in dem Moment, als die Polizei kam, habe eine Störung seinen Willen übernommen. Die Angst vor den Beamten habe sein Denken dominiert, er habe subjektiv um sein Leben gefürchtet und in einer Art Notwehr gehandelt.
Ein Urteil, das viele Fragen aufwirft: Wie kann der Raub schuldfähig sein, die tödlichen Schüsse aber plötzlich nicht? Bedeutet das, dass jeder Schwerststraftäter künftig mit „Angst vor der Polizei“ argumentieren darf und damit das staatliche Gewaltmonopol ausgehebelt wird? Und warum häufen sich solche psychiatrischen Diagnosen gerade bei schweren Gewalttaten aus bestimmten Milieus?
Besonders eindrücklich schalten wir den stellvertretenden Chef der Polizeigewerkschaft Manuel Ostermann zu. Er schildert live, wie das Urteil bei den Kollegen ankommt: fassungslos, bestürzt, wütend. Ein Polizist tot, einer verletzt, viele traumatisiert – und die Justiz legitimiert die Tat mit „Angst vor der Polizei“. Ostermann erklärt, was das für den Alltag der Beamten bedeutet, die jeden Tag ihr Leben riskieren, um uns zu schützen.
Wir gehen die genaue Urteilsbegründung durch, beleuchten die gefährlichen Signale an potenzielle Täter und fragen: Ist das noch der Rechtsstaat, den wir kennen?
Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, NIUS-Politikchef Ralf Schuler und Manuel Ostermann (DPolG) mit Moderator Norbert Dobeleit über das Thema.
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