Warum Lars KLINGBEIL BLÖDSINN redet | Heiner Flassbeck
Videobeschreibung:
Lars Klingbeil glaubt, man könne nicht alle Krisen mit Geld zuschütten. Da hat er Unrecht. Man muss die meisten Krisen mit Geld bekämpfen, insbesondere die gegenwärtige. Wenn die Nachfrage nach deutschen Gütern fällt, weil die Leute mehr für Öl ausgeben, muss man dafür sorgen, dass die Nachfrage nach deutschen Gütern insgesamt hoch bleibt. Wenn man Deutschland noch weiter in die Rezession rutschen lässt, wird der Staat früher oder später doch mehr Geld brauchen, weil die Arbeitslosigkeit und die Armut steigen. Die Wirtschaftsforschungsinstitute haben das gerade mit ihrem Zahlenwerk bestätigt, auch wenn man nicht den Eindruck hat, dass die Forscher selbst diesen einfachen Zusammenhang begriffen haben.
Heiner Flassbeck zeigt, warum Preise auf Rohstoffmärkten längst nicht mehr durch Angebot und Nachfrage bestimmt werden, sondern durch Erwartungen, Spekulation und globale Finanzströme. Die Folgen sind gravierend: Preise entfernen sich über lange Zeiträume von der Realität – mit realen Konsequenzen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Im neuen Format auf dem Kanal des Westend Verlags analysiert Flassbeck wöchentlich die entscheidenden Entwicklungen der Weltwirtschaft – ruhig, präzise und jenseits gängiger Narrative.
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Heiner Flassbeck studierte Volkswirtschaft in Saarbrücken und wurde 1987 an der FU Berlin promoviert. Er arbeitete im Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und danach im Bundesministerium für Wirtschaft. Im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin war er von 1988 bis 1998 Leiter der Abteilung Konjunktur. Im Jahr 1998 wurde Heiner Flassbeck zum beamteten Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen ernannt. Von August 2003 bis Dezember 2012 war er bei UNCTAD in Genf Direktor der Abteilung für Globalisierung und Entwicklungsstrategien. Mit Friederike Spiecker zusammen hat er in den Jahren 2020 und 2022 einen „Atlas der Weltwirtschaft“ herausgebracht, der bei Westend erschienen ist.
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