Podiumsdiskussion „Emanzipiert – und jetzt? Frauen zwischen gestern, heute und morgen.“
Videobeschreibung
Diskussion
Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Zoe Lefkofridi, Professorin für Politik & Geschlecht, Diversität & Gleichheit, Universität Salzburg
Elisabeth Rosenmayr, Obfrau autonomes Frauenzentrum Linz
Moderation
Barbara Hofmann, Karl-Renner-Institut
Inhalt
Sie wurde als „Mutter Courage der österreichischen Zeitgeschichte“ bezeichnet und beschäftigte sich intensiv mit der Rolle der Frau. Anlässlich ihres 100. Geburtstags wurde das Werk „Emanzipation? Österreichische Frauen im 20. Jahrhundert“ der österreichischen Geschichtsdoyenne Erika Weinzierl, erstmals 1975 erschienen, neu aufgelegt und ist aktueller denn je. Das Werk entstand zu einer Zeit, als die Befreiung der Frau vom vermeintlichen Kleinfamilien-Alleinverdiener-Idyll gefeiert wurde. Weinzierl analysierte feinsinnig anhand mehrerer Ebenen, wie Frauen von Männern abhängig sind und wie sie sich davon befreien können. Fünfzig Jahre später geht es – wie im Vorwort der Weinzierl-Publikation beschrieben – in die andere Richtung. Rechte Influencer:innen machen auf digitalen Plattformen Werbung fürs Hausfrauen-Dasein, Männer (u.a. die Men-Health-Bewegung) fordern ihr „Naturrecht“ ein – sie seien ja nun mal stärker. In dieser Veranstaltung analysieren wir aktuelle Entwicklungen und formulieren feministische Strategien über Generationen hinweg.
Eine Diskussion im Rahmen der Veranstaltung „Emanzipiert – und jetzt? Frauen zwischen gestern, heute und morgen.“ am 23. März 2026.
Verantwortlich für Inhalt: Karl-Renner-Institut













