Das geplante Heizungsgesetz erinnert Peter Hahne an DDR-Planwirtschaft
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Ein Gesetz, das kaum jemand kennt, sorgt plötzlich für Alarmstimmung in der deutschen Wirtschaft. Das Energieeffizienzgesetz verpflichtet Deutschland, seinen Energieverbrauch bis 2030 deutlich zu senken. Wirtschaftsverbände warnen nun: Die Vorgaben könnten sich zu einer „Zeitbombe“ für den Standort Deutschland entwickeln.
Der Vorwurf: Während Unternehmen bereits unter hohen Energiepreisen, schwacher Konjunktur und wachsender internationaler Konkurrenz leiden, würden zusätzliche Verbrauchsziele den Druck weiter erhöhen. Besonders energieintensive Branchen wie Chemie, Industrie und Mittelstand sehen ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet.
Kritiker sprechen von planwirtschaftlichen Vorgaben, die wirtschaftliches Wachstum ausbremsen könnten. Befürworter halten dagegen, dass mehr Energieeffizienz notwendig sei, um langfristig Kosten zu senken und Klimaziele zu erreichen.
Die Bundesregierung plant, sich in dieser Woche erneut mit dem Gesetz zu befassen. Die zentrale Frage lautet: Braucht Deutschland weniger Energieverbrauch – oder vor allem wieder mehr wirtschaftliches Wachstum?
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