Ukraines Gripen-Deal wächst plötzlich: Ein Zug bringt Kiew die Luftherrschaft gegen Russland
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Heute gibt es wichtige Nachrichten aus Schweden.
Schweden hat beschlossen, das Kräfteverhältnis in der Luft über der Ukraine grundlegend zu verändern und die ukrainischen Luftkampffähigkeiten komplett zu transformieren. Was zunächst wie ein weiteres Militärhilfepaket aussah, hat sich schnell als etwas viel Größeres herausgestellt, das der Ukraine die vollständige Kontrolle über den Luftraum verschaffen wird. Alles steht vor einer Veränderung am ukrainischen Himmel, denn Schweden hat während Selenskyjs Besuch offiziell angekündigt, den Kauf von 20 neuen Gripen EF-Varianten für die ukrainische Luftwaffe genehmigt zu haben. Doch die Schweden haben das Geschäft noch deutlich ausgeweitet, indem sie die kostenlose Übergabe von 16 Gripen CD-Kampfjets an die Ukraine angekündigt haben, wobei die CD-Varianten bis Anfang 2027 in der Ukraine eintreffen sollen. Während Selenskyjs Besuch eskortierten schwedische Gripen-Kampfjets sein Flugzeug und boten damit fast schon einen Ausblick auf die Zukunft der ukrainischen Luftwaffe. Darüber hinaus hat Schweden ein umfangreiches Militärhilfepaket im Wert von 4 Milliarden hinzugefügt, das Meteor-Raketen, langfristige Wartungsunterstützung für die gekauften Gripen-Flugzeuge und zusätzliche Mittel für die ukrainische Drohnenproduktion umfasst.
Die Ukraine und Schweden haben diese Umstellung seit Monaten still und leise vorbereitet. Mit dem formellen Absichtsschreiben, das Ende 2025 unterzeichnet wurde, wurde der Grundstein für eine umfassende Zusammenarbeit gelegt, die schließlich den Kauf von bis zu 150 Flugzeugen ermöglichen soll. Ukrainische Piloten haben bereits einführende Gripen-Trainings und Eingewöhnungsflüge absolviert, während schwedische und ukrainische Verteidigungsbeamte im Hintergrund Logistik, Wartung und operative Integration koordinierten. Sogar das Selfie des ukrainischen Außenministers Andrej Cia mit Gripens im Hintergrund, das letzte Woche gepostet wurde, scheint ein gezielter Hinweis darauf gewesen zu sein, dass der Deal abgeschlossen wurde – Selenskyj machte es dann offiziell. Möglicherweise noch wichtiger ist jedoch, dass die Ukraine zusammen mit den Gripens auch Meteor-Luft-Luft-Raketen mit großer Reichweite erhalten wird. Dies könnte einer der bedeutendsten Aspekte des Deals sein, denn die Meteor verändert grundlegend, wie ukrainische Piloten russische Flugzeuge bekämpfen können.
Die Rakete kann Ziele in Entfernungen von nahezu 200 Kilometern treffen und verfügt über eine der größten No-Escape-Zonen der Welt. Das bedeutet, dass russische Piloten aus viel größerer Entfernung als bisher angegriffen werden und eine deutlich geringere Chance haben, sich nach dem Abschuss der ukrainischen Raketen noch sicher zurückzuziehen – selbst wenn sie sofort abdrehen oder Ausweichmanöver versuchen. Für die Ukraine entsteht dadurch ein enormer operativer Vorteil, da russische Flugzeuge derzeit stark darauf angewiesen sind, hinter der Frontlinie zu operieren und Gleitbomben aus relativ sicherer Entfernung abzuwerfen. Meteor-Raketen bedrohen diese Flugzeuge viel früher und verschieben die Sicherheitszone für russische Piloten so weit hinter die Front, dass verheerende Gleitbombenangriffe auf ukrainische Städte und Verteidigungsstellungen kaum noch möglich sind. Das bedeutet, dass Russlands effektivste Taktik der Luftunterstützung nun in Reichweite der ukrainischen Abwehr liegt. Das Gripen-Kampfflugzeug selbst ist ebenso wichtig, da es speziell für die Art asymmetrischer Kriegsführung entwickelt wurde, wie sie die Ukraine bereits führt.
Während des Kalten Krieges rechnete Schweden damit, dass russische Raketenangriffe traditionelle Luftwaffenstützpunkte schnell zerstören würden. Daher wurde der Gripen so konstruiert, dass er von Autobahnen, improvisierten Start- und Landebahnen sowie verstreuten Standorten aus mit minimaler Besatzung und extrem kurzen Umlaufzeiten operieren kann. Konkret dauert es nur etwa 10 bis 15 Minuten, um den Gripen vollständig zu bewaffnen und zu betanken – ein Team aus einem zertifizierten Techniker und 5 Wehrpflichtigen-Mechanikern benötigt dafür lediglich 2 Lkw mit Treibstoff, Munition und Basisausrüstung, um diese schnellen Zeiten zu erreichen. Das passt perfekt zur Kriegsrealität der Ukraine, da ukrainische Flugzeuge bereits ständig zwischen provisorischen Basen wechseln, um russischen Raketenangriffen zu entgehen. Der Unterschied ist, dass ukrainische Piloten ältere sowjetische Flugzeuge für diese Rolle anpassen mussten, während der Gripen von Anfang an genau dafür gebaut wurde. Kleine Wartungsteams können das Flugzeug innerhalb von Minuten auftanken und bewaffnen, was selbst unter ständigem Raketenbeschuss sehr hohe Einsatzraten ermöglicht.
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