BÜRGERGELD vs. BAföG: „Wer ist hier also wirklich privilegiert?“ Nena Brockhaus über Privilegien
Videobeschreibung:
BÜRGERGELD vs. BAföG: „Wer ist hier also wirklich privilegiert?“ Nena Brockhaus über Privilegien im deutschen System
Nena Brockhaus stellt in der neuen Folge des WELT-Talks MEINUNGSFREIHEIT Bürgergeld, BAföG und Umschulung gegenüber. Ihre These: Bürgergeldempfänger würden besser behandelt als Studierende. Sie nennt 563 Euro Bürgergeld im Monat und 475 Euro Grundbedarf für Studenten. Die Hälfte des BAföG müsse als Darlehen zurückgezahlt werden. Zudem verweist sie auf KfW-Studienkredite mit 6,5 Prozent Zinsen. Dorothee Bär habe die BAföG-Reform gestoppt und Studierende als privilegiert bezeichnet. Stefan Krach widerspricht dem Gegeneinanderstellen der Gruppen. Er nennt die BAföG-Reform dringend notwendig. Viele Studierende könnten ihre WG-Zimmer nicht mehr bezahlen. Krach verteidigt zugleich Hilfen für Arbeitslose. Unterstützung bei Umschulung sei günstiger als lange Arbeitslosigkeit. Fatina Keilani sieht Prämien als mögliches Investment. Sie kritisiert aber geförderte Passivität. Thorsten Alsleben schlägt eine Mischform vor: ein Zuschuss und ein zinsloses Darlehen.
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