NIUS wirbt und wirkt: Linke machen gerade die beste Werbung für uns | NIUS Live
Videobeschreibung
Ein Slogan. Ein Bus. Und eine linke Gegenbewegung, die die NIUS-Werbekampagne noch viel größer macht.
„Morgens um 6 Uhr schon wissen, was einem abends um 8 Uhr verschwiegen wird.“ Seit wenigen Tagen rollt dieser Satz auf einem Berliner BVG-Doppeldecker durch die Hauptstadt — und versetzt große Teile des linken Berlins in helle Aufregung. Die Kampagnenorganisation Campact sammelt über 130.000 Unterschriften gegen „rechte Hetze in der BVG“. Linke Medien blasen ins gleiche Horn. Und dann das: Campact chartert sogar einen eigenen Kleintransporter mit LED-Display, der dem NIUS-Bus durch Berlin folgt — um die Werbebotschaft zu verdecken.
Das Ergebnis? Berlin klebt voll mit NIUS. Bezahlt von anderen.
Wir analysieren, warum dieser eine Slogan so tief trifft und warum er eben nicht „Lügenpresse“ schreit, sondern etwas viel Perfideres benennt: das Weglassen. Das absichtliche Auslassen. Die Nachricht, die nicht stattfindet. Der Messertäter, der erst am Ende der Sendung kommt, während vorher noch schnell Pinguine und Klimaschutz dran waren.
Gegen die Lüge kann man sich wehren. Gegen das Weglassen ist man machtlos. Man weiß ja nicht, was einem verschwiegen wird.
Dazu: NIUS-Reporter Julius Böhm ist live aus dem echten NIUS-Bus zugeschaltet, unterwegs in Berlin.
Außerdem: Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf fordert „klare Regeln“ bei der Neuvergabe von BVG-Werbeflächen. Sprich: Was er für falsch hält, soll künftig gar nicht erst auf öffentlichen Flächen erscheinen dürfen. Julian Reichelt lädt ihn trotzdem herzlich auf die weiße NIUS-Couch ein. Das Angebot steht.
Und dann ist da noch die BVG selbst. Ein Staatsbetrieb, der sich gerne mit Regenbogenfahnen schmückt, seinen Slogan „Weil wir dich lieben“ auf U-Bahn-Treppen druckt und dabei Jahr für Jahr pünktlich versagt. Ausgerechnet dieser Betrieb soll jetzt entscheiden, was auf seinen Werbeflächen erlaubt ist? Die eigene Community fordert bereits, die BVG vom Christopher Street Day auszuladen.
Das ist kein Kampf gegen NIUS. Das ist ein Kampf gegen Sichtbarkeit. Gegen die bloße Existenz eines Mediums, das nicht mitmacht.
Und je lauter sie schreien — desto mehr Menschen fragen sich: Was steht da eigentlich auf diesem Bus?
Bei NIUS Live sprachen NIUS-Chefredakteur Julian Reichelt, NIUS-Politikchef Ralf Schuler und NIUS-Reporter Julius Böhm mit Moderator Alex Purrucker über das Thema.
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