20.12.25: US NAVY zwingt russische Schattenflotte zur Umkehr und Rückzug vom Atlantik
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Wir haben interessante Neuigkeiten aus Südamerika.
Die USA haben dort begonnen, Tanker der Schattenflotte mit venezolanischem Öl zu beschlagnahmen, um Sanktionen durchzusetzen und den Druck weiter zu erhöhen. Nachdem die US-Marine angekündigt hatte, alle ein- und auslaufenden Schiffe zu stoppen, gerieten die Kapitäne russischer Schiffe in Panik. Ihnen war klar, dass sie als Nächste ins Visier geraten würden, da auch sie von den USA sanktioniert wurden.
Russland und Venezuela wurden von einer plötzlichen und energischen Eskalation auf See überrascht. Die US-Marine und die Küstenwache begannen aktiv, sanktionierte Öltanker im Atlantik und in der Karibik abzufangen und bedrohten damit direkt die Schattenflotte, auf die beide Länder wirtschaftlich angewiesen sind. Das erste deutliche Signal kam, als US-Streitkräfte einen Öltanker vor der Küste Venezuelas in internationalen Gewässern beschlagnahmten. Das Schiff, das seit Jahren wegen seiner Beteiligung am illegalen Ölhandel zugunsten Venezuelas und des Irans sanktioniert war, wurde in einer spektakulären Operation vom Hubschrauber aus geentert. Bewaffnete Einsatzkräfte seilten sich an Deck ab, sicherten die Besatzung und leiteten das Schiff um. Dies markierte einen grundlegenden Wandel von passiver Durchsetzung zu aktivem Eingreifen.
Die Beschlagnahmung war kein Einzelfall, sondern fiel zeitlich mit einem massiven US-Militäraufmarsch in der südlichen Karibik zusammen. Washington machte deutlich, dass weitere Abfangaktionen bevorstehen und in den kommenden Wochen zusätzliche Tanker beschlagnahmt werden könnten. Dies zielt auf die finanzielle Lebensader des Regimes von Nicolás Maduro ab, das fast vollständig von Ölexporten abhängig ist. Ein Großteil davon fließt mittlerweile über intransparente Schattennetzwerke, die Sanktionen umgehen sollen. Dadurch konnten die venezolanischen Exporte auf rund 920.000 Barrel pro Tag ansteigen, was die bisher beabsichtigte Wirkung des US-Drucks untergräbt.
Die USA verschärften die Lage, indem sie eine vollständige Blockade sanktionierter Öltanker, die Venezuela anlaufen oder verlassen, ankündigten. Sie unterstrichen die Konzentration von Marineeinheiten in der Region und warnten vor einem möglichen weiteren Einsatz. Da bereits über 30 der 80 Schiffe in der Nähe venezolanischer Gewässer sanktioniert wurden, war die Botschaft klar: Das Schattenflottenmodell wird nicht länger toleriert.
Diese Entwicklung beunruhigte Russland umgehend, da auch seine Schattenflottentanker US-Sanktionen unterliegen. Daher änderten alle russischen Schiffe abrupt ihren Kurs, als sie sich der Karibik näherten. Mehrere Schiffe wendeten, anstatt ein Abfangen durch amerikanische Streitkräfte zu riskieren, da sie nicht gegen eine Beschlagnahme versichert sind und ihre Besatzungen keinen Anreiz haben, die US-Marine herauszufordern. Analysten zufolge ist weltweit jeder fünfte Öltanker in sanktionierte Öltransporte verwickelt, die Hälfte davon transportiert ausschließlich russisches Rohöl. Die Blockade der Karibik trifft somit einen wichtigen Verbündeten in Russlands Strategie zur Umgehung von Sanktionen.
Die Angst ist so groß, dass Russland begonnen hat, bewaffnetes Personal an Bord einiger Schattenflottentanker zu stationieren, insbesondere in der Ostsee. Schwedische Behörden bestätigten wiederholte Sichtungen von russischem Militärpersonal auf Schiffen, die der Sanktionsumgehung verdächtigt werden. In einigen Fällen halfen russische Militärpiloten sogar Tankern bei der Navigation durch enge Meerengen. Trotz dieser Militarisierung meiden russische Schiffe die Karibik weiterhin vollständig, was unterstreicht, wie ernst Moskau das Risiko nimmt. Die Anwesenheit von Soldaten mag Inspektionen in umkämpften Gebieten erschweren, bietet aber keinen Schutz vor einer entschlossenen US-Marineoperation.
Die geopolitischen Folgen sind gravierend, da die autoritären Regime Russlands und Venezuelas mit zunehmender westlicher Isolation immer stärker voneinander abhängig geworden sind. Obwohl der russische Handel über die Karibik vernachlässigbar ist, hängt Venezuelas Wirtschaft stark von Ölexporten auf dem Seeweg ab, die 90 % der Staatseinnahmen ausmachen, wobei rund 20 bis 30 % direkt von russischen Schiffen abgewickelt werden. Moskau stellt technisches Know-how, Investitionen und politische Unterstützung bereit, während Venezuela als wichtiger wirtschaftlicher und strategischer Stützpunkt in Lateinamerika dient. Indem Washington venezolanische Öltransporte ins Visier nimmt, beendet es diese Partnerschaft faktisch. Russlands Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Außenminister Sergej Lawrow warf dem Pentagon Aggression in der Karibik vor und verurteilte die US-Marineaktionen in der Region.
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Verantwortlich für Inhalt: RFU News – Der Ukraine-Bericht














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