Industrie Job Massaker ❌ Massive Flucht ❌
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Deutschland Industrie Massaker ❌ Die aktuelle Umfrage der Unternehmensberatung Horváth unter rund 1.000 Industrieunternehmen, über die das Handelsblatt berichtet, zeichnet ein sehr pessimistisches Bild: Eine Mehrheit der Unternehmen erwartet bis 2030 weiteren Stellenabbau in Deutschland. Je nach Hochrechnung könnten insgesamt bis zu rund eine Million Industriearbeitsplätze betroffen sein. Als wesentliche Belastungsfaktoren nennen die Unternehmen unter anderem hohe Energiepreise, hohe Arbeitskosten und eine schwache Nachfrage. ([BILD][1])
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Deutschland erlebt keine Industriekrise mehr – Deutschland erlebt eine politische Standortkrise. Was sich heute in den Fabriken abspielt, ist das Ergebnis jahrelanger Fehlentscheidungen. Die Rechnung zahlen nicht Minister, sondern Millionen Arbeitnehmer und ihre Familien.
Wenn inzwischen Studien davon ausgehen, dass bis 2030 bis zu eine Million Industriearbeitsplätze verschwinden könnten, dann ist das kein Betriebsunfall. Es ist das Resultat einer Politik, die den industriellen Kern Deutschlands systematisch geschwächt hat.
Besonders energieintensive Branchen stehen mit dem Rücken zur Wand. In der Chemie entfallen große Teile der Produktionskosten auf Energie. Wer Unternehmen dauerhaft mit den höchsten Energiepreisen belastet, darf sich nicht wundern, wenn Investitionen ausbleiben, Produktionslinien stillgelegt und Werke ins Ausland verlagert werden. Wettbewerbsfähigkeit lässt sich nicht per Verordnung beschließen.
Angela Merkel hat während ihrer langen Amtszeit zentrale Zukunftsfragen verschleppt. Eine langfristig wettbewerbsfähige Energiepolitik, der rechtzeitige Ausbau von Infrastruktur und eine konsequente Sicherung des Industriestandorts blieben unvollendet. Die Folgen zeigen sich heute mit voller Wucht.
Auch die heutige Bundesregierung unter Friedrich Merz steht vor der Verantwortung, die Entwicklung umzukehren. Unternehmen benötigen verlässliche und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Bleiben Energiepreise, Steuern und Abgaben dauerhaft hoch, werden Investitionen weiterhin dorthin fließen, wo wirtschaftliche Produktion rentabel möglich ist.
Deutschland war über Jahrzehnte die industrielle Lokomotive Europas. Heute sprechen immer mehr Unternehmen über Verlagerung statt Erweiterung, über Personalabbau statt Neueinstellungen und über Zukunftschancen im Ausland statt in Deutschland.
Eine Industrienation lebt nicht von politischen Sonntagsreden, sondern von wettbewerbsfähigen Produktionsbedingungen. Wenn diese fehlen, verschwinden zuerst Investitionen, dann Fabriken und schließlich Arbeitsplätze.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht mehr, ob Deutschland seine Industrie verliert. Die entscheidende Frage lautet, ob die Politik endlich bereit ist, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so zu verändern, dass sich industrielle Produktion in Deutschland wieder lohnt. Denn ohne eine starke Industrie verliert Deutschland Wohlstand, Innovation und einen wesentlichen Teil seiner wirtschaftlichen Grundlage.
[1]: https://www.bild.de/politik/inland/industrie-bis-zu-100-000-jobs-vor-dem-aus-firmen-fluechten-ins-ausland-6a3fb820113e90346dc4eeb4?utm_source=chatgpt.com „Industrie: Bis zu 100.000 Jobs vor dem Aus – Firmen …“
Verantwortlich für Inhalt: Dirk Muchow













