Russland droht mit Angriffen auf Waffenfabriken für die Ukraine: Polen rückt jetzt in Moskaus Visier
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In diesem Video analysieren wir, wie Russland sich auf die nächste Phase des Krieges vorbereitet. Russland plant, den Krieg direkt auf die nächsten westlichen Länder in der Reihe auszuweiten, und der gemeldete Angriff kann von einer konventionellen Invasion bis hin zu einer Reihe präziser Schläge auf wichtige Einrichtungen reichen. Da Dutzende westlicher Unternehmen Waffen für die ukrainische Verteidigungsindustrie produzieren, hat das russische Verteidigungsministerium bereits eine Liste legitimer ukrainischer Ziele innerhalb Europas erstellt. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht zitierte US-Geheimdienstwarnungen an Polen, dass Russland innerhalb weniger Monate eine bewaffnete Provokation in Erwägung zieht, um die Reaktion und Entschlossenheit der NATO zu testen. Zu den Szenarien gehören Drohnenangriffe auf kritische Infrastruktur, Luftangriffe, Sabotageakte oder sogar eine begrenzte Bodeninvasion aus Belarus oder Kaliningrad. Russland könnte versuchen, ein begrenztes Gebiet des NATO-Territoriums zu besetzen und so eine unmittelbare Krise zu schaffen, ohne sich auf eine groß angelegte Invasion festzulegen. Moskau könnte dann anbieten, sich im Austausch für politische Zugeständnisse zurückzuziehen, etwa für eine Reduzierung der militärischen Unterstützung für die Ukraine, und die Rückgabe von NATO-Gebiet als Preis dafür präsentieren, dass westliche Regierungen ihr Engagement im Krieg zurückfahren.
Eine weitere besonders gefährliche Möglichkeit ist eine Eskalation gegen Fabriken und Unternehmen, die Waffen oder Komponenten für die Ukraine herstellen. Eine solche Operation würde zu Russlands Einschränkungen passen, da seine Armee weiterhin in der Ukraine gebunden ist und nicht die Kapazitäten für einen groß angelegten Krieg gegen die NATO hat. Das sollte jedoch nicht unterschätzt werden, denn die Zerstörung einer Munitionsfabrik, einer Drohnenfabrik, eines Elektronikzulieferers oder einer Logistikeinrichtung liegt durchaus im Bereich der russischen Möglichkeiten und könnte die militärischen Fähigkeiten der Ukraine direkt beeinträchtigen. Darüber hinaus kann Moskau problemlos angeworbene Agenten, Brandvorrichtungen, Cyberangriffe, Sabotagetrupps oder die berüchtigten nicht identifizierten Drohnen einsetzen und anschließend jede Verantwortung abstreiten. Das Ziel wäre es, Waffen zu zerstören, bevor sie die Ukraine erreichen, und gleichzeitig zu testen, ob die NATO einen mehrdeutigen Angriff auf eine Ukraine-bezogene Fabrik als Angriff auf Polen selbst betrachtet. Dieses Problem besteht für Russland schon seit Jahren, da die ukrainische und die europäische Rüstungsindustrie immer stärker miteinander verflochten sind. Die Ukraine kauft inzwischen Munition, Komponenten und Waffen direkt bei europäischen Herstellern, während verbündete Regierungen die ukrainische Produktion durch verschiedene Unterstützungsmechanismen finanzieren.
Darüber hinaus eröffnen ukrainische Unternehmen selbst Fabriken und Joint Ventures in Deutschland, Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden, Polen und anderswo in ganz Europa. Für Russland entsteht dadurch ein ernsthaftes strategisches Problem, denn Moskau kann zwar Raketen auf eine Drohnenfabrik innerhalb der Ukraine abfeuern, aber wenn sich dieselbe Produktionslinie auf Nato-Gebiet befindet, riskiert ein Angriff eine Konfrontation mit dem gesamten Bündnis. Ukrainische, im Gefecht erprobte Designs werden zunehmend mit europäischem Kapital, Elektronik, Motoren, Software und Fertigungskapazitäten kombiniert, um den Krieg in der Ukraine zugunsten Kiews zu wenden. Am wichtigsten ist, dass diese Produktion immer dezentraler, skalierbarer und für Russland zunehmend schwer zu zerstören wird. Russland hat daher begonnen, dieses ukrainisch ausgerichtete industrielle Netzwerk in Europa offen zu verfolgen, wobei das russische Verteidigungsministerium zahlreiche Seiten mit Adressen europäischer Einrichtungen veröffentlicht hat, die angeblich an der Herstellung oder Lieferung von Waffen an die Ukraine beteiligt sind. Moskau hat Europa als strategisches Hinterland der Ukraine bezeichnet, während russische Offizielle offen angedeutet haben, dass Unternehmen, die die ukrainische Waffenproduktion unterstützen, zu legitimen militärischen Zielen für russische Angriffe werden sollten. Das kartierte Netzwerk umfasst Drohnenentwickler, Softwarefirmen, Motorenhersteller, Elektronikzulieferer und Produzenten von Lenksystemen.
Auch wenn sich einige der veröffentlichten Adressen bereits als ungenau erwiesen haben, war Russlands Absicht, dass europäische Unternehmen wissen sollten, dass sie beobachtet werden und potenziell Ziel eines unmittelbar bevorstehenden russischen Angriffs sein könnten.
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