Proteste im Iran: Mindestens 116 Tote, Tausende verhaftet – Merz verurteilt Gewalt
Videobeschreibung:
Mindestens 116 Tote. Tausende verhaftet. Das Internet abgeschaltet. Dennoch weiten sich die Demonstrationen im Iran aus. Das berichtet die iranische Menschenrechtsgruppe HRAI, die von nationalen Protesten in bis zu 185 Städten und quer durch alle 31 iranischen Provinzen spricht.
Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die Gewalt „auf das schärfste“ und fügte hinzu: „Ich rufe die iranische Regierung auf, ihre Bevölkerung zu beschützen, statt sie zu bedrohen.“
Auch in Berlin versammelten sich am Sonntag mehrere hundert Menschen vor dem Brandenburger Tor, um ihre Unterstützung zu bekunden. Die Veranstaltung wurde von der Gruppe Echo Berlin initiiert, die sich als „überparteilich und unabhängig“ beschreibt und sich für die Etablierung der Demokratie im Iran einsetze.
Seit 47 Jahren herrschen im Iran die Mullahs. An der Staatsspitze steht seit 1989 der inzwischen 86-jährige Ali Khamenei, der auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Die Proteste begannen als Reaktion auf steigende Preise, bevor sie sich gegen die Mullahs wandten, die seit der Islamischen Revolution von 1979 im Iran regieren.
Schon wenige Tage nach Beginn der größten Demonstrationen seit der Mullah-Herrschaft, verbreiteten iranische Staatsmedien die Ansicht, die Proteste würden von außen gesteuert, namentlich aus und von den USA und Israel.
Am Samstag diskutierten der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und US-Außenminister Marco Rubio laut einer israelischen Quelle, über die Möglichkeit einer Intervention der USA im Iran. Auch der US-Präsident hat sich dazu bereits öffentlich geäußert.
Israel und der Iran führten im Juni letzten Jahres einen 12-tägigen Krieg, an dem sich die Vereinigten Staaten kurzzeitig durch Angriffe auf wichtige Nuklearanlagen beteiligten.
Der im Exil lebende Sohn des letzten Schahs von Iran, Reza Pahlavi, der eine prominente Stimme in der zersplitterten iranischen Opposition ist, forderte die Iraner derweil auf, die Straßen nicht zu verlassen.
Wie viel öffentliche Unterstützung Pahlavi derzeit im Iran genießt, den er seit Jahren nicht betreten hat, ist schwer einzuschätzen.
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