IRAN: Trump fordert „bedingungslose Kapitulation“! Jetzt befürchtet man einen längeren Krieg | WELT
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IRAN: Trump fordert „bedingungslose Kapitulation“! Jetzt befürchtet man einen längeren Krieg | WELT
Seit dem Beginn der Angriffe auf den Iran macht die US-Regierung unterschiedliche Angaben dazu, wie lang der Krieg gehen soll. Jetzt gibt es eine weitere Einschätzung.
Im Konflikt mit dem Iran geht das Weiße Haus mittlerweile von einer Kriegsdauer von vier bis sechs Wochen aus. Das sagte die Sprecherin der US-Regierung, Karoline Leavitt, in Washington vor Journalisten. «Und wir sind auf dem besten Weg, diese Ziele zu erreichen.» In dem seit Samstag laufenden Krieg mit dem Iran änderte die US-Regierung damit zum wiederholten Mal ihre Einschätzung zur Kriegsdauer.
Zu den zentralen Kriegszielen der USA gehören nach früheren Angaben die Zerstörung der iranischen Marine sowie ein Ende der Bedrohung durch Raketen und Atomwaffen. US-Präsident Donald Trump hatte Sonntag gesagt, er gehe von einem etwa vierwöchigen Krieg aus. Der Iran sei ein großes Land. «Es wird vier Wochen dauern – oder weniger.» Später passte der Präsident seine Einschätzung auf vier bis fünf Wochen an.
Hegseth: Können Krieg so lange wie nötig führen
Das Pentagon betont derweil immer wieder, dass es auch für einen längeren Krieg gewappnet sei. «Wir haben keinen Mangel an Munition», sagte Verteidigungsminister Pete Hegseth. Die Vorräte an offensiven und defensiven Waffen ermöglichten es, die Kampagne «so lange aufrechtzuerhalten, wie es nötig ist».
Wie Leavitt am Freitag mitteilte, gebe es ein Treffen von Präsident und Hegseth mit Vertretern der Rüstungsbranche. Gesprochen werden sollte demnach über eine rasche Steigerung der Produktionskapazitäten der US-Hersteller.
Bericht: Vorbereitungen für bis September dauernde Operation
Laut einem «Politico»-Bericht trifft das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) bereits Vorkehrungen für einen deutlich längeren Kriegsverlauf. Centcom forderte das Pentagon auf, mehr Geheimdienstoffiziere in sein Hauptquartier in Tampa zu entsenden, wie das Portal unter Verweis auf eine interne Mitteilung berichtete. Ziel sei es, Operationen gegen den Iran für mindestens 100 Tage, wahrscheinlich jedoch bis September zu unterstützen.
Am vergangenen Samstag hatten Israel und die USA begonnen, den Iran anzugreifen. Dabei wurde auch Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei getötet. Seither reagiert der Iran mit Gegenangriffen.
Nun scheint Teheran aus Moskau Unterstützung zu bekommen:
Russland liefert dem Iran Medienberichten zufolge Informationen über US-Streitkräfte und mögliche Ziele im Nahen Osten. Dabei versorge der Kreml Teheran mit Standortangaben und Bewegungsdaten von amerikanischen Truppen, Schiffen und Flugzeugen, berichteten der US-Sender CNN und die «Washington Post» unter Berufung Personen, die mit US-Geheimdienstberichten vertraut seien.
«Es scheint sich um eine ziemlich umfassende Maßnahme zu handeln», zitierte die «Washington Post» eine der befragten Personen. CNN zufolge sind die meisten weitergegebenen Informationen Bilder, die mit modernen Satelliten Moskaus angefertigt wurden.
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