Berlin erweitert Überwachung in der Öffentlichkeit mit KI-gestützten Verhaltensscannern
Videobeschreibung:
Die Berliner Polizei will künftig mit künstlicher Intelligenz das Verhalten von Menschen im öffentlichen Raum überwachen. Dafür sucht sie derzeit Unternehmen, die ein System mit sogenannten Verhaltensscannern betreiben sollen.
Zunächst werden das Rote Rathaus, das Abgeordnetenhaus und die Senatsverwaltung für Inneres mit Kameras ausgestattet. Später könnten auch kriminalitätsbelastete Orte wie der Alexanderplatz, das Kottbusser Tor oder der Görlitzer Park folgen.
Die KI soll auffällige Verhaltensmuster erkennen – etwa Schläge, Tritte oder Rangeleien – und Alarm schlagen. Innenstaatssekretär Christian Hochgrebe (SPD) begründet das Vorhaben mit dem Schutz vor Kriminalität. Die erfassten Daten sollen vollständig anonymisiert werden, biometrische Erkennung ist ausgeschlossen.
Scharfe Kritik kommt vom Chaos Computer Club. Dort spricht man von ‚gefährlichem Mumpitz‘ und warnt vor einer automatisierten Dauerüberwachung. Auch Grüne und Linke sehen darin ein Einfallstor für einen Überwachungsstaat und fordern eine breite parlamentarische Debatte.
Laut den Ausschreibungsunterlagen soll die Testphase des Projekts von September 2026 bis Oktober 2027 laufen. Die Kosten betragen knapp 3,9 Millionen Euro.
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