Quinn Slobodian, Ben Tarnoff: Muskismus
Videobeschreibung:
Buchpräsentation & Gespräch mit
Quinn Slobodian, Professor für Internationale Geschichte an der Frederick S. Pardee School of Global Studies der Boston University
Ben Tarnoff, arbeitet als Autor und für Technologieunternehmen, schreibt regelmäßig für die New York Review of Books
Kommentar
Natascha Strobl, Politikwissenschafterin und Autorin
Moderation
Sebastian Schublach
Bereichsleitung Internationale Politik
Über das Buch „Muskismus. Aufstieg und Herrschaft eines Technoking“ (Suhrkamp 2026):
Mit PayPal hat Elon Musk die Finanzbranche aufgemischt, mit Tesla den Markt für E-Autos revolutioniert und nach seiner Übernahme Twitter kurzerhand auf rechts gedreht. Im US-Wahlkampf 2024 schwang er sich zu einem der wichtigsten Einflüsterer Donald Trumps auf. Anschließend machte er sich mit seiner Abteilung für Regierungseffizienz (DOGE) daran, den amerikanischen Staat zu zerlegen.
Wie wurde aus dem genialischen Nerd eine kettensägenschwingende Ikone der globalen Rechten? Um die Welt zu begreifen, die Musk erschafft, müssen wir die Welten verstehen, die Musk erschaffen haben. Quinn Slobodian und Ben Tarnoff zeichnen nach, wie sich im Silicon Valley um die Vorstellungen von Disruption und tollkühnen CEOs ein regelrechter Kult bildete, wie soziale Medien und Videospiele die Erzählung vom heldenhaften Einzelgänger etablierten und wie rassistische Memes und Verschwörungstheorien Eingang in die Gedankenwelt des reichsten Menschen der Erde fanden. Der Muskismus, so Slobodian und Tarnoff, ist ein frankensteinsches Monster des zeitgenössischen Kapitalismus.
Mehr Infos unter: https://renner-institut.at/veranstaltungen/quinn-slobodian-ben-tarnoff-muskismus
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