Der Deutsche Presserat rügt die Jüdische Allgemeine – Ehre eines Hamas-Sympathisanten verletzt?
Videobeschreibung:
Der Deutsche Presserat hat im März 2026 insgesamt 136 Beschwerden geprüft und 19 öffentliche Rügen ausgesprochen. Eine dieser Rügen richtet sich gegen die Jüdische Allgemeine und genau daran entzündet sich eine größere Debatte: über journalistische Einordnung, über Sprache und über die Frage, wie weit Medien in ihrer Bewertung gehen dürfen.
Im Zentrum steht ein Kommentar, in dem ein in Gaza getöteter Journalist als Terrorist bezeichnet wurde. Der Presserat sah darin eine Verletzung journalistischer Sorgfaltspflichten sowie der persönlichen Ehre des Betroffenen.
Doch der Fall steht nicht für sich allein. Weitere Entscheidungen zeigen, nach welchen Maßstäben das Gremium arbeitet – etwa bei Berichten über eine Berliner Verwaltungsmitarbeiterin, die über ihre Dienst-Mail zu einem politisch aufgeladenen Manifest aufrief, oder bei der Bewertung von Szenen aus einem Berliner Café im Zusammenhang mit Hamas-Unterstützung.
In diesem Video geht es deshalb nicht nur um eine einzelne Rüge, sondern um das größere Bild:
Wie arbeitet der Presserat eigentlich?
Nach welchen Maßstäben entscheidet er?
Und warum betrifft seine Kontrolle ausgerechnet einen großen Teil der deutschen Medienlandschaft gar nicht?
An konkreten Beispielen wird deutlich, wie sensibel – und zugleich wie widersprüchlich – mit bestimmten Themen umgegangen wird. Damit stellt sich eine grundsätzliche Frage: Wo endet journalistische Sorgfalt und wo beginnt die Einschränkung klarer Einordnung?
Quellen:
– Deutscher Presserat, Pressemitteilungen:
https://www.presserat.de/presse.html
– Deutscher Presserat, Rügen März 2026:
https://www.presserat.de/presse-nachrichten-details/ruegen-fuer-sylt-video-ki-bericht-und-schleichwerbung.html
– Jüdische Allgemeine, „Terrorist mit Presse-Weste“:
https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/terrorist-mit-presse-weste/
– BILD, „Israel-Hass in Berliner Behörde: Hetze per Dienst-Mail“:
https://www.bild.de/politik/inland/israel-hass-in-berliner-behoerde-hetze-per-dienst-mail-senatorin-schaut-zu-684abc988858611e27640645
– BILD, „Hamas-Anhänger huldigen Terror-Chef“:
https://www.bild.de/news/inland/in-berlin-hamas-anhaenger-huldigen-terror-chef-67bf1d48d1e5ac3c115e470e
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Verantwortlich für Inhalt: Sarah Maria Sander














