Trump: USA Machtbasis Grönland ❌ Das Völkerrecht scheitert ❌
Videobeschreibung:
Wir leben nicht mehr in einer liberalen Weltordnung, auch wenn viele in Deutschland noch so tun, als wäre das der Fall. Die Vorstellung, dass Regeln, Völkerrecht und moralische Appelle Staaten steuern, ist eine historische Illusion. Internationale Politik folgt Interessen, Macht und Sicherheit – nicht Paragraphen.
Völkerrecht besitzt keine eigene Durchsetzungsmacht. Es gibt kein globales Gewaltmonopol, keine neutrale Instanz, die Regeln erzwingen könnte. Deshalb gilt Recht in der Praxis vor allem für schwache Staaten. Starke Akteure brechen Regeln, wenn ihre Sicherheitsinteressen es erfordern – und zwar folgenlos. Das ist keine Provokation, sondern eine nüchterne Beschreibung der Realität.
Die sogenannte regelbasierte Ordnung existierte nur, weil sie von Macht getragen wurde – konkret von den USA. Ohne diese Machtbasis zerfällt auch die Ordnung. Wer glaubt, Regeln könnten Macht ersetzen, verwechselt Wunschdenken mit Politik.
Grönland ist das sichtbarste Beispiel dieser neuen Realität. Die Arktis öffnet sich geopolitisch. Neue Schifffahrtsrouten entstehen, strategische Rohstoffe werden zugänglich, militärische Präsenz entscheidet über Einfluss. In dieser Lage ist Grönland sicherheitspolitisch zentral – nicht für Moral, sondern für Machtprojektion im Nordatlantik.
Die USA sind dort bereits militärisch präsent. Sie garantieren faktisch die Sicherheit Grönlands. Dänemark hingegen besitzt weder die militärische noch die strategische Fähigkeit, diesen Raum eigenständig zu schützen. Formale Souveränität ohne Schutz ist politisch bedeutungslos. Geschichte zeigt immer wieder: Wer Sicherheit gewährleistet, setzt die Regeln.
Deshalb ist die Frage Grönland keine Rechts- oder Moralfrage, sondern eine Sicherheitsfrage. Einflusszonen entstehen durch Präsenz, nicht durch Resolutionen. Ordnung folgt Macht – nicht umgekehrt.
Donald Trumps Politik ist aus dieser Perspektive kein Extremismus, sondern klassische Staatsräson. Migration wird als Sicherheitsfrage behandelt, Sozialstaaten werden begrenzt, nationale Interessen klar priorisiert. Staaten existieren zuerst für ihre eigenen Bürger. Wer das ignoriert, destabilisiert sich selbst.
Deutschland hingegen flüchtet sich in Moral, weil es an Macht fehlt. Jahrzehntelang profitierte es von amerikanischer Sicherheitsgarantie, offenen Märkten und indirekter Subventionierung des eigenen Wohlstandsmodells. Dieses Modell ist nun zerbrochen: Energieabhängigkeit, Bildungsdefizite, verlorene technologische Führungspositionen und ein verändertes China-Geschäft treffen gleichzeitig.
Post-liberaler Realismus bedeutet nicht Zynismus. Er bedeutet, die Welt zu sehen, wie sie ist – nicht wie sie sein sollte. Wer weiterhin an juristischen Illusionen festhält, verliert Einfluss, Sicherheit und am Ende auch Wohlstand.
Die neue Ordnung entsteht nicht aus Regeln. Sie entsteht aus Macht. Und Grönland zeigt das deutlicher als jedes andere Beispiel unserer Zeit.
Verantwortlich für Inhalt: Dirk Muchow












