MINNEAPOLIS: Neue Details zu ICE-Todesschüssen! Donald Trump überrascht mit bemerkenswerter Aussage!
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MINNEAPOLIS: Neue Details zu ICE-Todesschüssen! Donald Trump überrascht mit bemerkenswerter Aussage!
Zu den folgenschweren Schüssen von Bundesbeamten auf einen US-Bürger in Minneapolis gibt es einen ersten umfassenden Untersuchungsbericht. Medien schildern auch, was darin nicht zur Sprache kommt.
Der erste umfassende offizielle Bericht der Sicherheitsbehörden zu den tödlichen Schüssen von Bundesbeamten auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis bringt die Regierung von Donald Trump in Bedrängnis. In dem vorläufigen Untersuchungsbericht, den die Grenzschutzbehörde CBP per E-Mail an Mitglieder des US-Parlaments schickte, ist laut US-Medien keine Rede davon, dass Pretti nach seiner Waffe gegriffen habe.
Heimatschutzministerin Kristi Noem hatte schon kurz nach dem Vorfall am Samstag von legitimer Selbstverteidigung der Einsatzkräfte gesprochen, weil Pretti mit einer Waffe herumgefuchtelt und die Beamten damit in eine bedrohliche Lage gebracht habe. Videos der Szene decken sich jedoch nicht mit dieser Darstellung, die auch in dem Untersuchungsbericht – der sich unter anderem auf die Auswertung von Körperkameras der Beamten stützt – keine Erwähnung mehr findet. Darin wird laut Medien wie der «New York Times» zudem erklärt, dass zunächst ein Grenzschutzbeamter der Border Patrol und dann ein CBP-Beamter auf Pretti geschossen hätten.
Hardliner im Weißen Haus rückt von Wortwahl ab
Nachdem Regierungsvertreter wie Noem anfangs schwere Vorwürfe gegen Pretti erhoben und ihm wegen einer mitgeführten Waffe Tötungsabsicht unterstellt hatten, bemühen sie sich unter dem Eindruck des öffentlichen Gegenwinds inzwischen um etwas differenziertere Töne. Besonders bemerkenswert ist eine neue Aussage von Trumps Vizestabschef Stephen Miller, der Pretti ursprünglich als «inländischen Terroristen» bezeichnet und ihm faktisch die Schuld an seinem eigenen Tod gegeben hatte.
CNN berichtete nun, dass der rechte Hardliner Miller dem TV-Sender nun eine Stellungnahme ganz anderer Tonalität übermittelt habe. Demnach werde zurzeit untersucht, warum sich die Beamten vor den Schüssen möglicherweise nicht an die vorgeschriebenen Protokolle für ihren Einsatz gehalten hätten.
Die Todesschüsse auf den 37-Jährigen hatten landesweit große Empörung ausgelöst und Trumps Regierung in Erklärungsnot gebracht, auch weil die Videoaufnahmen den offiziellen Stellungnahmen widersprachen. Wochen davor hatte ein Beamter der Einwanderungsbehörde ICE ebenfalls in Minneapolis die US-Bürgerin Renée Good in ihrem Auto erschossen. Davor hatte die US-Regierung Tausende Bundesbeamte in die Stadt und den umliegenden Bundesstaat Minnesota geschickt.
Die teils vermummten Einsatzkräfte sollten bei den berüchtigten Razzien helfen, mit denen Trumps rigoroser Abschiebepolitik durchgesetzt wird. Die demokratische Stadtspitze von Minneapolis und der demokratisch regierte Bundesstaat wehren sich gegen die massive Präsenz.
Kritik an mangelhafter Aufklärung des Falles
Laut CBS News heißt es in dem Untersuchungsbericht, die Beamten seien bei dem Einsatz auf der Straße zunächst auf zwei Frauen mit Trillerpfeifen getroffen und hätten diese aufgefordert, aus dem Weg zu gehen. Als sie weggestoßen wurden, habe sich Pretti eingemischt, woraufhin er in Gewahrsam genommen werden sollte. Es sei zu einem Gerangel gekommen, in dem dann ein Beamter mehrfach gerufen habe, dass Pretti eine Waffe habe. Danach seien die Schüsse aus den Waffen der beiden Beamten abgegeben worden.
Trump: Pretti hätte keine Waffe tragen sollen
Trump sagte nun, dass Pretti aus seiner Sicht keine Waffe hätte tragen sollen. «Er hatte eine Waffe. Das gefällt mir nicht.» Zudem habe er zwei voll geladene Magazine bei sich gehabt. Zugleich sprach Trump, dessen Republikaner sich traditionell für das Recht auf freien Waffenbesitz einsetzen, von einem «bedauerlichen Vorfall». Nach Polizeiangaben war Pretti zum Tragen einer Schusswaffe berechtigt.
Zum Einsatz der Bundesbeamten sagte Trump auch, keiner wisse, wann sie die Waffe Prettis gesehen hätten. Das ist eine bemerkenswerte Aussage auch mit Blick auf die frühe Festlegung von Regierungsvertretern zum Tatverlauf.
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