B49-Protest muss an Fahrt gewinnen – mein Traum einer anderen Organisiertheit
Videobeschreibung:
Die ersten zwei Monate von Protesten gegen den Neubau der B49 mitten im Kreis Gießen sind vorüber. Noch zielen Aktionen auf die öffentliche Stimmung, wollen Mitstreitis mobilisieren und die Bauvorbereitung sabotieren. Am 1. Juni aber wird es ernst: Baubeginn am Brückenbauwerk 3!
Da ist es Zeit, eine erste, kleine Bilanz zu ziehen. Die fällt durchwachsen aus. Zwar gab es etliche Aktionen, viele davon auch recht spektakulär. Aber niveauvolle politische Inhalte (statt einfacher Losungen) und Selbstorganisierung (statt Hierarchien) scheinen vielen nicht wichtig. Leider überrascht das nicht, denn es entspricht dem Zeitgeist – allgemein und in politischen Bewegungen einschließlich der Wald- und Baumbesetzungen, die an anderen Orten den Protest gegen Straßenbauten, Baugebiete oder Rohstoffabbau prägen. Erfolgversprechend ist das alles nicht. Der Protest gegen die B49 muss daher anders aussehen: Klare und niveauvolle Positionen und eine selbstorganisierte Aktionsvielfalt mit hohem Wirkungsgrad. Immerhin: Die Ausschreibung für das erste Bauwerk zeigt, dass die Gegenseite Angst hat. Sie sei nicht enttäuscht …
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