Kreml zwingt Russen zur eigenen Luftabwehr, während Putins Militärschutz zusammenbricht
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In diesem Video analysieren wir, wie Russlands Entscheidung, die Verantwortung für die Verteidigung zu verlagern, nach hinten losging. Da sie nicht in der Lage sind, ihren eigenen Luftraum zu verteidigen, haben die russischen Behörden privaten Unternehmen mitgeteilt, dass sie sich selbst helfen und ihre eigenen Anlagen vor ukrainischen Angriffen schützen sollen. Doch die fehlerhafte Natur des Plans und die organisatorischen Einschränkungen haben zu einem völligen Versagen der Verteidigung geführt – Städte stehen in Flammen. Die neue Politik offenbart sofort mehrere gravierende Schwächen, denn moderne Luftverteidigung ist auf integrierte Kommandonetzwerke angewiesen, um schnelle Entscheidungen zu treffen und koordinierte Einsatzverfahren durch geschulte Bediener zu ermöglichen. Große Konzerne mögen zwar das Geld haben, um Ausrüstung zu kaufen, aber ihnen fehlt in der Regel das nötige Fachwissen, um militärische Systeme effektiv zu betreiben. Noch wichtiger ist, dass die Schaffung von Dutzenden oder Hunderten separater Verteidigungsnetzwerke das Risiko birgt, eine fragmentierte Abdeckung in ganz Russland zu erzeugen. Wohlhabendere Unternehmen könnten sich tatsächlich schützen, während weniger profitable Anlagen ungeschützt bleiben. Anstatt die nationale Luftverteidigung zu stärken, droht die Politik, ein Flickwerk voller ausnutzbarer Lücken zu schaffen.
Offiziell sollte die Maßnahme der russischen Regierung die Zahl der mobilen Luftabwehrgruppen erhöhen und den Schutz strategischer Infrastruktur stärken. Die Idee war, privaten Unternehmen zu erlauben, selbst Flugabwehrkanonen, Radare, elektronische Kampfausrüstung und Abfangsysteme zu erwerben. Inoffiziell spiegelt dies jedoch die viel härtere Realität wider, in der das russische Militär die wachsende Zahl von Zielen, die durch ukrainische Langstreckendrohnen bedroht sind, nicht mehr ausreichend verteidigen kann. Da die russischen Behörden jedoch jede künftige Unruhe fürchten, wird jegliches auf diese Weise eingesetzte militärische Gerät formal nicht im Besitz der Unternehmen selbst sein. Stattdessen bleibt es unter militärischer Kontrolle und wird durch Reservistenformationen betrieben, die den regionalen Verteidigungseinheiten zugeordnet sind. Die Schwächen des Plans wurden besonders deutlich während des massiven Drohnenangriffs der Ukraine auf Moskau, als Wellen von Langstreckendrohnen selbst den stark verteidigten Luftraum um die Hauptstadt durchdrangen. Russische Behörden behaupteten, Hunderte Drohnen abgefangen zu haben, doch mehrere erreichten dennoch ihre Ziele.
Die Gazprom-Neft-Raffinerie in Kapotnja, die bereits wenige Tage zuvor angegriffen wurde, ist die wichtigste Treibstoffproduktionsanlage für die Region Moskau und deckt die Hälfte des Treibstoffverbrauchs der Hauptstadt. Von Anwohnern aufgenommene Videos zeigten Drohnen, die in geringer Höhe über Moskau flogen, bevor heftige Explosionen rund um die Raffinerie ausbrachen. Zeugen hielten riesige Brände, dichte schwarze Rauchwolken und gewaltige Sekundärexplosionen fest, was zu vorübergehenden Flughafenschließungen und Schäden an der umliegenden Infrastruktur führte. Der Angriff machte deutlich, dass Fehler wahrscheinlicher werden, wenn die Luftabwehr durch große Drohnenschwärme überlastet wird und von unerfahrenen Bedienern eingesetzt wird. Fehlgeschlagene Abfangversuche, schlecht getimte Einsätze und herabfallende Trümmer verursachten in Moskau eigene Schäden. Die Verteidigungssysteme, die versuchten, anfliegende Drohnen zu zerstören, schufen zusätzliche Gefahren für genau die Infrastruktur, die sie eigentlich schützen sollten – wie beim letzten Angriff deutlich zu sehen war, als eine Luftabwehrrakete einen großen Öltank traf und dessen Dach in die Luft sprengte. Besonders interessant an dieser Entwicklung ist, dass Russland offenbar ein Konzept übernimmt, das die Ukraine Ende 2025 eingeführt hat, als die ukrainischen Behörden Unternehmen und lizenzierte Sicherheitsorganisationen die Teilnahme an der Luftverteidigung erlaubten.
Unternehmen wurde erlaubt, ferngesteuerte Waffenstationen, Abfangsysteme und unterstützende Ausrüstung zu erwerben und sich direkt in eine zentralisierte Kommandostruktur der Luftwaffe zu integrieren.
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