B49: Fake-Zahlen und Pseudo-Artenschutz – ein Beispiel für viele Straßenbauten?
Videobeschreibung:
Sie ist zwar „nur“ 4,2 km lang, bedrängt aber zwei Talräume (Wieseck und Jossoller), zerstört Biotope geschützter Arten wie Ameisenbläuling und Zauneidechse, vor allem aber basiert sie auf gefälschten Zahlen – und alle Beteiligten einschließlich der Planfeststellungsbehörde wussten das. Die richtigen Zahlen über die Verkehrsmengen wurden in den Beschlüssen als „unplausibel“ abgetan, obwohl sie von den Behörden selbst ermittelt wurden. Eine Umfrage von Fahrtzielen, die nur eine geringe Entlastungswirkung durch den Neubau belegte, wurde ebenso unter den Teppich gekehrt. Innerparteiliche Disziplin bringt Kritiker*innen in CDU, SPD und Freien Wählern aber zum Schweigen. Der Schutz der Arten wird mit kaum wirksamen Ausgleichsmaßnahmen kaschiert. Und die Krönung: Der Neubau wird mit Geldern aus der Sanierung von Straßen und Schienen finanziert.
Die spannende Frage: Ist das ein Einzelfall oder zeigt er beispielhaft, wie bei Planungen gelogen und verbogen wird? Vermutlich Letzteres: Die B49-Gegner*innen haben nur ungewöhnlich genau hingeschaut und recherchiert. Die Straße steht beispielhaft dafür, mit welchen schmutzigen Tricks die Betonpolitik durchgesetzt wird …
Möge sie auch beispielhaft dafür werden, wie solche Lügen in Beton und Asphalt noch aufgehalten werden können.
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