Sieg gegen Böhmermann, aber kein Schadensersatz: Arne Schönbohm rechnet mit dem ZDF ab | NIUS Live
Videobeschreibung
Es ist die nächste Affäre um das ZDF: Arne Schönbohm. Der ehemalige Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geriet im Oktober 2022 ins Visier von Jan Böhmermanns „ZDF Magazin Royale“. Die Sendung rückte Schönbohm über seine frühere Rolle im Verein Cybersicherheitsrat Deutschland in die Nähe russischer Nachrichtendienste – wenige Monate nach dem russischen Angriff auf die Ukraine. Die Folgen waren gravierend: Auf Betreiben der damaligen Innenministerin Nancy Faeser verlor Schönbohm seinen Posten.
Schönbohm klagte – und bekam Recht: Das Oberlandesgericht München bestätigte, dass das „ZDF Magazin Royale“ falsche Behauptungen über ihn verbreitet hat. Doch einen Schadensersatz gibt es nicht. Im exklusiven Gespräch bei NIUS Live schildert Schönbohm, was bleibt: allein rund 60.000 Euro Anwaltskosten, dazu ein kaum bezifferbarer psychischer Schaden für ihn und seine Familie, vier Jahre Rechtsstreit – und bis heute keine Entschuldigung des Senders. Das Originalvideo lief über zwei Jahre, ehe es im Januar 2025 still neu zusammengeschnitten wurde.
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