Ukraine-Krieg: Bundesregierung verurteilt russischen Hyperschall-Angriff mit nahe EU-Außengrenze
Videobeschreibung:
Russland hat mit seiner neuen Hyperschall-Mittelstreckenrakete vom Typ „Oreschnik“ einen ukrainischen Gasspeicher angegriffen, der sich 80 Kilometer von der EU-Außengrenze entfernt befinden soll. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums war der Einsatz eine Vergeltungsaktion für den angeblichen Angriff auf die Residenz von Kremlchef Putin. Es soll sich um den zweiten Einsatz dieser Waffe in der Ukraine durch Moskau handeln.
In der Regierungspressekonferenz verurteilte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer den Einsatz der Mittelstreckenrakete „aufs Schärfste“: „Russland hat mit seinem Einsatz der Mittelstreckenrakete gegen zivile ukrainische Energieinfrastruktur in Lwiw nochmals eskaliert.“ Es handele sich um symbolische Drohgebärden, die Angst machen sollen, aber nicht wirken würden. Russlands Verhalten sei zu durchsichtig.
„Dass Russland als Begründung anführt, die Ukraine habe eine Residenz Putins angegriffen, entlarvt den Vorgang als reines [Ablenkungs-]Manöver“. Der Vorwurf sei bereits entkräftet, doch Russland eskaliere unprovoziert weiter, erklärte der Regierungssprecher.
„An unserer Entschlossenheit wird dies nichts ändern. Im Gegenteil, wir stehen weiter eng an der Seite der Ukraine und setzen unsere umfassende Unterstützung ungemindert fort“, so Meyer.
Hat Arrow-3-Luftabwehrsystem „Oreschnik“-Rakete erfasst?
Auf die Frage, ob die Rakete von dem erst kürzlich in Deutschland stationierten Arrow-3-Luftabwehrsystem erfasst worden sei, antwortete der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums, Mitko Müller: „Bitte sehen Sie es mir nach, dass ich zu operationellen Aspekten zum Betrieb des Systems selbst keine Details mitteile. Das würde die militärische Sicherheit gefährden.“
Auch zur Frage, ob Deutschland oder Europa dieses Waffensystem überhaupt effektiv bekämpfen könne, hielt er sich bedeckt.
„Eine Pauschalaussage kann und möchte ich hier nicht treffen, weil ich auch über unsere Mittel und Fähigkeiten nicht im Detail Auskunft geben möchte. Das sind alles Punkte, die auch die militärische Sicherheit betreffen“, so der Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums.
„Wir haben Leistungsdaten und Möglichkeiten, auch Videos online stehen, da kann man sich informieren.“
Epoch Times wollte zudem wissen, ob der Bundesregierung ein erfolgreicher Abschuss einer Oreschnik-Rakete durch einen NATO-Staat oder NATO-Verbündeten bekannt sei: „Mir persönlich ist diesbezüglich nichts bekannt“, so Müller.
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