Teure Panzer, billige Drohnen – wer gewinnt ❌
Videobeschreibung:
Während Politiker in Berlin weiterhin von „Zeitenwende“ und „starker Bundeswehr“ sprechen, zeigt die Realität ein völlig anderes Bild. Der Ukrainekrieg hat unmissverständlich offengelegt, wie moderne Kriegsführung heute funktioniert: billig, massenhaft, automatisiert – vor allem mit Drohnen. Genau diese Lektion ignoriert Deutschland bis heute konsequent.
Auf einer nicht-öffentlichen Militärkonferenz westlicher Spitzenvertreter wurde kürzlich offen ausgesprochen, was viele Soldaten längst wissen: Der Westen – und besonders Deutschland – investiert Milliarden in Waffensysteme, die für den kommenden Krieg kaum noch geeignet sind. Hochglanzprojekte, entwickelt für vergangene Konflikte, treffen auf eine neue Realität aus Drohnenschwärmen, elektronischer Kriegsführung und Massenproduktion.
Russland hat seine Industrie längst auf Kriegswirtschaft umgestellt. Währenddessen produziert der Westen wenige, extrem teure Einzelstücke. Diese Asymmetrie ist fatal. Ein russischer Drohnenschwarm im Wert von wenigen hunderttausend Euro kann heute problemlos westliche Waffensysteme im Milliardenwert außer Gefecht setzen. Das ist keine Theorie, sondern täglich in der Ukraine zu beobachten.
Trotzdem fließt das deutsche Sondervermögen von 500 Milliarden Euro überwiegend in klassische Großgeräte: Kampfpanzer, bemannte Flugzeuge, komplexe Systeme mit jahrelangen Lieferzeiten. Was fehlt, sind Millionen günstiger Drohnen, mobile Luftabwehr gegen Kleinstziele, automatisierte Sensorik und KI-gestützte Abwehrplattformen.
Selbst hochrangige Militärs aus Osteuropa warnen inzwischen offen davor, weiter Milliarden in sogenannte Altsysteme zu stecken, die von Massenangriffen schlicht überrollt werden. Doch in Berlin herrscht Realitätsverweigerung. Man beschwichtigt, man relativiert, man verspricht „Anpassungen“ – während kostbare Zeit verloren geht.
Besonders brisant: In Washington wird Europa längst signalisiert, dass es sich im Ernstfall nicht mehr auf die USA verlassen kann. Der strategische Fokus der Amerikaner liegt auf China. Europa – und damit Deutschland – müsste sich selbst verteidigen können. Doch genau dafür fehlen die richtigen Strukturen.
Das Ergebnis ist ein sicherheitspolitisches Paradoxon: Deutschland gibt so viel Geld für Rüstung aus wie nie zuvor – und ist trotzdem schlechter vorbereitet als vor Jahren.
Nicht, weil das Geld fehlt.
Sondern weil es falsch eingesetzt wird.
Solange politische Entscheidungsträger nicht akzeptieren, dass sich die Natur des Krieges grundlegend verändert hat, bleibt die Bundeswehr ein teurer Papiertiger. Wer Milliarden in die Vergangenheit investiert, kauft keine Sicherheit – sondern organisiert den eigenen Zusammenbruch.
Verantwortlich für Inhalt: Dirk Muchow













