Sorgen hohe Ausgaben für eine bessere Verteidigung, Herr Pistorius?
Videobeschreibung:
Die Münchner Sicherheitskonferenz, das nach Davos weltweit zweitwichtigste Treffen zu sicherheitspolitischen Fragen, startete in diesem Jahr mit der Rede von Bundeskanzler Friedrich Merz.
Rund 1.000 Teilnehmer, darunter circa 60 Staats- und Regierungschefs sowie Führungspersönlichkeiten großer internationaler Organisationen, konferieren zu sicherheitspolitischen Fragen.
Ein starkes Europa soll zu einem „weltpolitischen Faktor mit eigener sicherheitspolitischer Strategie“ werden, sagte Merz. Die internationale Ordnung, die bisher auf Rechten und Regeln beruhte, sei bedroht.
Gleichzeitig wies Merz auf den wachsenden globalen Einfluss Chinas hin.
Vor diesem Hintergrund und dem neuen transatlantischen Verhältnissen sei es für Europa entscheidend, neue globale Bündnisse zu knüpfen und Abhängigkeiten zu vermeiden. Dabei müsse man nicht in allen Werten übereinstimmen – entscheidend seien gemeinsame Anliegen.
„Partnerschaft ist dabei kein absoluter Begriff“, so der CDU-Politiker.
So setze Partnerschaft keine vollkommene Übereinstimmung aller Werte und Interessen voraus.
Deutschland und Europa müssten mehr in die Verteidigungsfähigkeit investieren, erklärte zudem der Bundesminister für Verteidigung, Boris Pistorius.
„Deutschland geht voran. Deutschland übernimmt Verantwortung und wir erhöhen sichtbar die Ausgaben für Verteidigung“, so der Minister.
In diesem Jahr rede man von knapp 108 Milliarden Euro für Verteidigung.
„Das ist fast dreimal so viel wie 2014“, sagte der SPD-Politiker.
2029 werde Deutschland dann die 3,5 Prozent Marke bei den Verteidigungsausgaben erreichen.
Auf Nachfrage der Epoch Times wie konkret der Minister dafür sorgen will , dass die hohen Ausgaben zu einer besseren Verteidigungsfähigkeit führen, erklärte der SPD-Politiker:
„Wir beschaffen die richtigen Sachen. Wir investieren mehr in neue Technologien, modernisieren die Beschaffungsprozesse.“
Zudem wolle man bei der Beschaffung mehr Unternehmen, darunter kleinere und mittelständische beteiligen.
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