Merz schwachsinniger 4-Punkte-Plan ❌
Videobeschreibung:
Gestern auf der Sicherheitskonferenz hat Friedrich Merz offen erklärt, Deutschland müsse sich auf einen Abschied vom „Schutz-Onkel USA“ einstellen. Flankiert wurde diese Aussage von einem angeblichen Vier-Punkte-Programm, mit dem Deutschland und Europa künftig eigenständiger und handlungsfähiger werden sollen. Was auf dem Papier nach Stärke klingt, entpuppt sich bei genauer Betrachtung als gefährliche Illusion.
Denn die Realität ist das genaue Gegenteil.
Deutschland besitzt keinen einzigen Flugzeugträger. Keine atomgetriebenen U-Boote. Keine strategischen Bomber mit nuklearer Zweitschlagsfähigkeit. Keine Hyperschallraketen. Keinen eigenen Raketenabwehrschirm von globaler Qualität. Keine Trägerkampfgruppen, die weltweit operieren könnten. Keine weltumspannenden Militärbasen.
Die Bundeswehr kämpft stattdessen mit kaputtem Material, fehlender Munition, Personalmangel und jahrelangen Beschaffungsfiaskos. Kampfjets und Hubschrauber stehen regelmäßig am Boden, weil Ersatzteile fehlen. Munition reicht teilweise nur für wenige Tage Gefecht. Das ist der Zustand der deutschen „Verteidigungsfähigkeit“.
Unsere Sicherheit basiert faktisch auf einem einzigen Pfeiler: den Vereinigten Staaten von Amerika. Auf dem amerikanischen Atomschirm, auf amerikanischer Aufklärung, auf amerikanischer Logistik, auf amerikanischer Luftüberlegenheit. Ohne die USA wäre die NATO militärisch nur ein Schatten ihrer selbst.
Europa besitzt keine einheitliche Armee, keine zentrale Führung, keine gemeinsame Strategie. Nationale Egoismen blockieren seit Jahrzehnten jede echte Integration. Frankreichs Nuklearwaffen ersetzen keinen amerikanischen Schutzschirm für ganz Europa.
Auch im Cyber- und Weltraumbereich ist Deutschland weitgehend abhängig. Keine Behörde hierzulande kommt auch nur ansatzweise an die Fähigkeiten amerikanischer Geheimdienste heran. Eigene globale Satellitenaufklärung existiert nicht in vergleichbarer Form. Offensive Cyberfähigkeiten sind begrenzt.
Wer unter diesen Voraussetzungen ernsthaft vom Abschied von den USA spricht, handelt fahrlässig. Das ist kein Ausdruck von Stärke, sondern von Realitätsverweigerung.
Abschreckung entsteht nicht durch Reden, sondern durch Fähigkeiten. Und diese Fähigkeiten besitzt Deutschland schlicht nicht.
Der Gedanke, man könne sich einfach vom wichtigsten Schutzgaranten der westlichen Welt lösen, ist brandgefährlich. Er erhöht nicht unsere Sicherheit – er senkt sie dramatisch.
Merz‘ Auftritt zeigt damit vor allem eines: In Berlin wird immer noch Wunschdenken mit Strategie verwechselt. Und das kann sich Deutschland in einer zunehmend instabilen Welt nicht leisten.
Verantwortlich für Inhalt: Dirk Muchow













