Setzen Merz, 6 ❌ Kanzler kann kein Mathe ❌
Videobeschreibung:
Bundeskanzler **Friedrich Merz** hat auf seiner Rede zum Aschermittwoch behauptet, der Ukraine-Krieg dauere inzwischen länger als der Zweite Weltkrieg. Eine Aussage, die objektiv falsch ist – und die jedem politisch halbwegs informierten Menschen die Schamesröte ins Gesicht treiben müsste.
Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 und endete 1945. Sechs Jahre globaler Vernichtungskrieg. Der Ukraine-Krieg begann im Februar 2022. Wir sprechen aktuell von vier Jahren. Vier sind nicht sechs. Das ist keine Frage von Interpretation, keine „gefühlte Wahrheit“, kein politischer Deutungsrahmen. Das ist Grundschulmathematik.
Und genau hier beginnt das eigentliche Problem: Wie kann ein deutscher Bundeskanzler eine derart primitive Falschaussage öffentlich vor einem Saal voller Parteifreunde in ein Mikrofon sprechen? Ist es Unwissen? Ist es Schlampigkeit? Ist es bewusste Manipulation? Oder ist es etwas viel Beunruhigenderes?
Wer das höchste Regierungsamt dieses Landes bekleidet, trägt Verantwortung für Worte. Jedes Wort. Jede Zahl. Jede historische Einordnung. Merz aber wirkt zunehmend wie ein Politiker, der in einer eigenen Blase lebt – fernab von Fakten, fernab von Realität, fernab von intellektueller Sorgfalt.
Wenn ein Kanzler nicht mehr in der Lage ist, die Dauer des größten Krieges der Menschheitsgeschichte korrekt einzuordnen, stellt sich zwangsläufig eine Frage: Ist er einfach nur erschreckend schlecht vorbereitet – oder geistig nicht mehr auf der Höhe seines Amtes?
Beides wäre fatal.
Denn dieser Mann entscheidet über Waffenlieferungen, Milliardenpakete, Energiepolitik, Industriepolitik, Außenpolitik. Wer bei simplen historischen Tatsachen scheitert, dem kann man keine komplexen geopolitischen Entscheidungen anvertrauen.
Merz‘ Auftritt offenbart ein Muster: große Worte, pathetische Gesten, aber kaum Substanz. Statt nüchterner Analyse gibt es rhetorische Nebelkerzen. Statt Präzision gibt es grobe Fehler. Statt Führungsstärke gibt es Selbstüberschätzung.
Deutschland braucht in Zeiten globaler Krisen einen Kanzler mit klarem Kopf, sicherem Urteilsvermögen und Respekt vor Fakten. Was es derzeit bekommt, ist ein Regierungschef, der nicht einmal die Dauer von vier und sechs Jahren auseinanderhalten kann.
Das ist kein Lapsus. Das ist ein Offenbarungseid.
Verantwortlich für Inhalt: Dirk Muchow














