Neuer Bildungsbericht: Fast 10 Prozent verlassen Schule ohne Bildungsabschluss
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Mehr als 300 Milliarden Euro fließen inzwischen jährlich in Deutschlands Bildungssystem – rund 60 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Doch die Ergebnisse werden schlechter: Jeder vierte Neuntklässler verfehlt in Mathematik die Mindeststandards, immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne Abschluss, und die Leistungswerte sinken seit Jahren. Der neue Bildungsbericht zeichnet ein alarmierendes Bild eines Systems, das trotz steigender Ausgaben seine Kernaufgabe immer schlechter erfüllt.
Besonders umstritten ist die Frage nach den Ursachen. Während Experten auf soziale Herkunft, Sprachdefizite und die Folgen der Corona-Jahre verweisen, wird auch über die Rolle der Migration diskutiert. 42 Prozent der Schüler haben inzwischen einen Migrationshintergrund. Gleichzeitig beklagen Schulen fehlende Sprachkenntnisse, Lehrermangel und zunehmende Integrationsprobleme. Die zentrale Frage lautet deshalb: Warum gelingt es Deutschland trotz Rekordausgaben nicht mehr, Kindern die grundlegenden Fähigkeiten für Schule, Ausbildung und Beruf zu vermitteln?
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